Aktuell

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15.05.19

Die Seite von GautingAktiv hat eine überarbeitete Struktur und wird  laufend überarbeitet. Um das aktuelle Geschehen zu verfolgen, nutzen Sie bitte auch die Pressedokumentation unter dem Menüpunkt Echo/Presse.


30.09.19

Hinweis auf die Bürgerversammlung

Liebe Freunde von GautingAktiv,

wir möchten gern auf die Bürgerversammlung am Montag, den 7. Oktober, 19:30 Uhr, im bosco hinweisen.

Bei dieser turnusmäßigen jährlichen Veranstaltung der Gemeindeverwaltung wird sich sicher Gelegenheit bieten, die Bürgermeisterin nach ihrem Bericht auch zu den drängenden städtebaulichen Diskussionspunkten zu befragen.
In erster Linie ist da natürlich die Bebauung des AOA-Geländes im Fokus – bei der jüngsten Sitzung des Bauausschusses war von einer Zahl von 304 Wohnungen zu lesen. Das Wachstum scheint hier keine Grenzen zu kennen.

Veranschaulichen wir uns die Folgen einer so massiven Vergrößerung und Verdichtung für Kitas, Schulen und Verkehr, so stellt sich brennend die Frage:

WAS SOLL AUS GAUTING WERDEN?

Für eine vernünftige Behandlung dieser Frage scheint es fast zu spät.
Deshalb wäre es so wünschenswert, wenn Sie sich möglichst zahlreich an dieser Diskussion beteiligen.

Herzliche Grüße

Valentin Kraemer
für GautingAktiv

 


26.07.19

Pseudo: Ein Integriertes Städtebauliches Entwicklungskonzept für Gauting?

Liebe Freunde von GautingAktiv,

was vom Rathaus für den 22. Juli als „Integriertes Städtebauliches Entwicklungskonzept für Gauting“ (ISEK) sowie als öffentliche Runde angekündigt war, erwies sich als eine große Enttäuschung, wie außer den Gästen die Zeitungen und sogar ZukunftGauting im Unterton deutlich konstatierten.

Die Enttäuschung begann schon damit, dass die Anwesenden auf das Zuhören beschränkt wurden, denn bei dem Vortrag der eigentlich erfahrenen Städteplanerin Frau Schreiber konnte man die an die Rückwand der bosco-Bühne gebeamten Texte und Grafiken kaum erkennen, so wie schon bei der letzten Info-Veranstaltung des Rathauses. Es bleibt abzuwarten, ob das Versprechen wahr wird, diese Präsentation auf der Homepage der Gemeinde einsehen und herunterladen zu können.

Was die beauftragte Stadtplanerin Frau Schreiber den interessierten circa 70 Zuhörern präsentierte, war die Verlesung einer veralteten (in Arbeit seit 2015/2016), unvollständigen und völlig theoretischen Studie mit Betrachtungen und Anregungen, deren Basis sich in den jüngst vergangenen Jahren bereits deutlich verändert hat. So werden wohlmeinende Anregungen zu „Platzbildung“ „Aufenthaltsqualität“ und „Grünzügen“ zu Makulatur, wenn – wie auf dem Grundschulareal als dem prominentesten Gautinger Zentrumsgrundstück – der Platz dafür einer 08/15-Bauträger-Architektur geopfert worden ist. Den meisten Besuchern war das offensichtlich sogar klarer als Frau Schreiber.

Die Diskussion entzündete sich dann wieder an den viel diskutierten städtebaulichen Themen rund um den Bahnhof, die von Frau Schreiber womöglich eher unabsichtlich im Rahmen ihrer theoretischen Betrachtungen gestreift wurden. Die Laune auf allen Seiten sank entsprechend in den Keller: Bei vielen Zuhörern, weil sie die Ausführungen von Frau Schreiber überholt fanden, bei der Bürgermeisterin, weil sie sich solchen Diskussionen nicht gern stellt.

Aber die entscheidende Frage aus dem Publikum: Was soll aus Gauting werden, eine 30.000-Einwohner-Gemeinde als überörtlicher Einkaufsschwerpunkt und Gewerbestandort, blieb von Frau Schreiber wie auch von Frau Dr. Kössinger unbeantwortet.
Das wären aber nötige Überlegungen für eine Zentrumsplanung. Der Vortrag war eine Ansammlung von allgemeinen Zielen – durchaus positiven, die heute jeden Tag in der Presse verfolgt werden können. Spezifische Vorschläge für Gauting waren nur in den Plänen an der Wand zu sehen, wurden aber von Frau Schreiber nicht einmal vor dem ganzen Saal erläutert. Dies wäre aber das Interessanteste des Abends gewesen, und mit dieser Erwartung waren viele ins bosco gekommen.
Frau Schreiber reagierte auf die Kritik mit dem Hinweis, sie habe ihr Konzept 2015/2016 erarbeitet und warte seit drei Jahren auf das Verkehrskonzept, das Teil des „Integrierten Städtebaulichen Entwicklungskonzepts“ sei, um es endlich abschließen zu können. Deshalb wurden von ihr auch die neuen großen Projekte nicht berücksichtigt: Sontowski-Bau beim Bahnhof, Gewerbegebiete und Wohnviertel samt Supermarkt bei AOA. Aber die neuen Planungen zu großen Einzelprojekten führen schnell dazu, dass ein solches Konzept bereits vor seinem Abschluss überholt ist.

Das Entwicklungsprojekt „Gauting entfalten“ unter Mitwirkung und großem Einsatz vieler Bürgerinnen und Bürger war 2014 nach ihrer Wahl von der Bürgermeisterin abgebrochen worden. Begründung: Es gebe kein Verkehrskonzept. Dieses Konzept gibt es heute, fünf Jahre später, immer noch nicht. Dafür hat sie andere Großprojekte – auch ohne Verkehrskonzept – vom Gemeinderat beschließen lassen.

Man versteht heute, was der eigentliche Grund für ihren Abbruch damals war. Welchen Wert hat ein Integriertes Städtebauliches Entwicklungskonzept, wenn

  • das wichtigste zentrale Grundstück, das Grundschulareal, herausgenommen wurde
  • ein zeitgemäßer Platz für den Radverkehr nicht mehr möglich ist
  • das Bahnhofsareal sich momentan in einem architektonischen Ideenwettbewerb befindet
  • das nötige Verkehrskonzept nach fünf Jahren immer noch nicht fertig ist
  • der neue Busbahnhof sowie die Tiefgarage unter dem P+R Parkplatz bereits beschlossen sind
  • die so wichtigen großen Bäume bereits gefällt sind

und die Hauptverkehrsachse zwischen August-Hörmann-Platz und Ammerseestraße als Staatsstraße ohnehin sehr wenig Gestaltungsmöglichkeiten für die Kommune lässt?

Wozu also diese „Vorlesung“ und eine teure Studie? Die Antwort ist klar: die ISEK-Studie ist Voraussetzung für die Bewilligung von Mitteln der Städtebauförderung, die es jedoch erst für konkrete Projekte gibt.
So ist es hier und heute: Eine im öffentlichen Auftrag schlecht präsentierte, nicht aktuelle, unvollständige und höchst theoretische Studie dient als Voraussetzung für staatliche Zuschüsse. Irgendwie scheint da zuviel Geld, Bürgergeld, im Spiel zu sein. Dabei wird dauernd das Gegenteil beschworen. So blieb das alles pseudo, hinsichtlich der Ortsentwicklung, der Bürgerbeteiligung, der Präsentation. Hoffentlich ist das Geld nicht so pseudo, das es dafür geben soll.

Für das Highlight des Abends sorgte bei den Meldungen aus dem Publikum Martin Elsnitz vom Jugendbeirat, der mit Blick in die Runde der Anwesenden geringschätzig den Altersschnitt bemängelte, der a „bisserl hoch ist“ und wissen ließ, wie gut er es findet, dass Gauting mit moderner Architektur so entwickelt wird wie Gilching.
Den interessierten Anwesenden die Abwesenheit offensichtlich desinteressierter junger Gautinger Bewohner zum Vorwurf zu machen, ist schon reichlich abwegig, schließlich waren ja alle Gautinger eingeladen. Interesse ist und bleibt eine Bringschuld, was dieser neu gewählte Vertreter des Jugendbeirates auch noch feststellen wird.

So komplex sind die Vorgänge, bei denen die Haushaltsmittel zerrinnen und Bürger*Innen sich am Kopf kratzen, was da wohl passiert ist.

Herzliche Grüße und schöne Sommertage

Valentin Kraemer für GautingAktiv
Unterbrunnerstraße 4-1/2 • 82131 Gauting

 


18. 07. 2019

Derf’s a bisserl mehr sei?

Liebe Freunde von GautingAktiv,

um den Bebauungsplan 100/Gauting, also das AOA-Gelände zuzüglich dahinterliegender Fläche, beginnt dieser Tage eine muntere Zahlen-Spielerei, bei der – je nach Interessenlage – die Zahl der Menschen, die dereinst da wohnen sollen, nach oben oder nach unten prognostiziert wird.

Herr Eck von den (Unabhängigen Bürgern Gauting) UBG ließ sich jüngst im Merkur mit der genauen Vorhersage zitieren, dass in dem neu gebauten Areal nicht mehr als genau 606 Menschen ihre Heimat finden würden.
Da ist Herr Professor Hebensperger-Hüther, der Architekt des Entwurfs, schon ein wenig „vorsichtiger“ und spricht von „Platz für 700 Personen“. Wir dürfen annehmen, dass dies eine wohlwollend nach unten geschätzte Zahl ist. Es wäre nicht in seinem Interesse, Gautinger Bürger zu erschrecken.
Gemeinderat Deschler von der FDP sieht da eher 800 bis 900 Einwohner im Neubaugebiet.

Die Zitate ließen sich fortsetzen.

Der Blick auf die Fakten macht es alles etwas deutlicher: Die einst geplante Anzahl von 90 Wohneinheiten ist auf gegenwärtig 264 Wohneinheiten angestiegen.
Es sind Wohnungen für Familien.
Es stellt sich dann nur mehr die Frage, wie viele Personen pro Familie anzunehmen sind – drei oder vier?
Im ersteren Fall wären es 750 Menschen, in letzterem 1000.

Gemeinderat Eck von der UBG veranschlagt die statistisch in Gauting gegebene Anzahl von durchschnittlich 2,3 Personen pro Wohnung. Solide Basis, langjähriger Durchschnitt. Diese Personenzahl von 2,3 kann aber für Neubauwohnungen, für die es eine Warteliste gibt, wohl kaum unterstellt werden. Der Gautinger Durchschnitt schließt sicher viele Haushalte ein, in denen altershalber nur mehr eine Person lebt.

Auffällig bei diesem gesamten Vorgang ist, dass die Expansion der Pläne kaum Grenzen zu kennen scheint.
Maß und Ziel sind offensichtlich verloren gegangen.

Das stets wiederholte Argument, es müsse Wohnraum geschaffen werden, ist zwar zutreffend, aber: Gauting kann die Probleme des Großraums München nicht lösen. Auch nicht, wenn man 500 Wohnungen am AOA-Gelände bauen würde. Es werden immer zu wenig sein!

Der Zustand im Großraum München ist die langfristige Folge der Infrastrukturpolitik in Bayern, deren Folgen wir hier nur zu einem gewissen Teil mildern können. Die Konzentration auf wenige Zentren kennt kaum Grenzen. In den Zentren beschäftigt man sogar Wirtschaftsförderer. In Nordbayern haben eher die Leerstandsmanager Konjunktur, weil die Bevölkerung in den Süden zieht, immer der Arbeit hinterher.

Kreisbaumeister Dr. Kühnel hat es bei einer Veranstaltung im Bosco (sinngemäß zitiert) richtig gesagt: „Es gibt nicht zu wenig Wohnungen im Land, sie sind nur meistens an der falschen Stelle“. Wäre es nicht für alle einfacher, billiger und auch erträglicher, man würde die Arbeitsplätze dort schaffen, wo die Menschen wohnen?

Also derf‘s a bisserl mehr sei? Ein klares Nein! Denn im Gegensatz zur Frage an der Wursttheke geht‘s hier nicht um einen großzügig zu verschmerzenden Umgang mit dem eigenen Geldbeutel , sondern um lang wirkende Negativfolgen für Anwohner, Neubewohner und die ganze Gemeinde, auch im Hinblick auf die Verkehrsbelastung auf der Ammersee- und Bahnhofstraße , und auch im Hinblick auf die Millionen, die später für Kinderbetreuung und Schulen noch auszugeben wären, aber leider nie Erwähnung finden.

Herzliche Grüße

Valentin Kraemer für GautingAktiv
Unterbrunnerstraße 4-1/2 • 82131 Gauting

 


15.05.2019

Liebe Freunde von GautingAktiv,

in den letzten Wochen wurden wir immer gefragt, was denn nun passiert auf dem Grundschulgelände. Das haben wir uns auch gefragt – bis letzte Woche. Da hieß es, nun sei die Bauplanung genehmigt (SZ Starnberg v. 11. Mai).

Noch zum Bürgerbegehren hatten der Bauherr und die Gemeinde eine Zeitplanung angegeben, die nach erfolgreichem Verlauf des Ratsbegehrens für die Gemeinde den Baubeginn im September 2018 vorsah (siehe Flugblatt unten).

Die jetzt zu verzeichnende Verspätung von fast einem dreiviertel Jahr liegt also deutlich nach dem Bürgerentscheid und ist nicht durch diesen verursacht, wie jetzt gern behauptet wird.

Aber was waren die Ursachen für die Verzögerung? Man kann nur spekulieren, womit sie zu tun hat. Sie entstand ja durch Behörden, die, wie unsere Gemeinde, von einer soliden CSU-Mehrheit beherrscht sind (Regierung von Oberbayern, Landratsamt Starnberg). Hier wird man ja den Parteifreunden nicht mutwillig Steine in den Weg gelegt haben.
Umso bemerkenswerter, dass in diesen Ämtern eine so lange Prüfung nötig war. Es waren wohl entscheidende Teile der Planung des Investors nicht genehmigungsfähig. Mit anderen Worten: Die Bauplanung ging mit den Vorschriften des Baugesetzes wohl gar zu willkürlich um.

Und den Bürgern Gautings mutet die Gemeinde lieber erst gar nicht zu, Genaueres zu den Vorgängen und Details zu wissen. An einem fehlenden Pressesprecher kann es nicht gelegen haben, denn schließlich stehen ja  gleich drei von ihnen zur Verfügung.

Ebenso wenig lässt man Die Bürger wissen, ob und welche Änderungen an der Planung noch gemacht werden mussten bzw. mit welchen Auflagen die Baugenehmigung erteilt wurde.

Wir sehen jetzt also der Baustelle entgegen und es wird von uns zu diesem Geschehen nicht zahlreiche Newsletter geben. Wir verfolgen allerdings das Geschehen, indem wir die Presse zum Thema dokumentieren. Sie finden auf der Website einen aktuell gehaltenen Spiegel der Presseartikel unter www.gauting-aktiv/presse.

Herzliche Grüße

Im Namen von GautingAktiv

Valentin Kraemer, Unterbrunnerstraße 4-1/2, 82131 Gauting

 

Flugblatt_Sontowski

 

 

 


20.03.19

Liebe Freunde von GautingAktiv,

hier nochmal von unserer Seite eine kurze Erinnerung an die Veranstaltun

VERSCHWINDET UNSER BAHNHOF?

am Samstag, den 23. März um 15 Uhr im Gautinger Bahnhof.

Dazu gab es bereits ein Flugblatt und Plakate. Erläutert wird bei dieser Gelegenheit am kommenden Samstag, warum das Bahnhofsgebäude für den Ort wichtig ist und was es für Gestaltungsmöglichkeiten für das Gebäude und sein Umfeld gibt. Es gibt eine Reihe von sehr positiven, aber auch negativen Beispielen, wie mit einer solchen historischen Bausubstanz umgegangen werden kann. Pasing ist für viele das naheliegende und positive Beispiel.

Wir freuen uns, Sie am Samstag möglichst zahlreich zu sehen!

Herzliche Grüße

Valentin Kraemer für GautingAktiv
Unterbrunnerstraße 4-1/2, 82131 Gauting

 


07.03.19

Liebe Freunde von GautingAktiv,

zurzeit und bis zum 18. März liegt bei der Gemeinde der vorhabenbezogene Bebauungsplan 187 für die Bebauung des Bergmoser-Grundstücks aus. Das bedeutet: bis zum 18. März läuft die Zeit für Einwendungen von Seiten der Bürger. Geplant ist ein weiterer gewaltiger „Würfel“ mit vier Geschossen und Flachdach unter maximaler Ausnutzung des Grundstücks und ohne Rücksicht auf das Ortsbild – der Münchner Merkur berichtete, hier der Link http://www.gauting-aktiv.de/?page_id=9 . Der Artikel fasst recht gut zusammen, welche Kritikpunkte ganz konkret an der Planung existieren.

Die ausliegenden Pläne sind unter folgendem Link zu finden www.gauting.de/rathaus-und-verwaltung/veroeffentlichungen-und-auslegungen/bebauungsplaene/bebauungsplaene-im-verfahren/.

Falls Ihnen diese Planung wie manch Anderem überdimensional und wenig passend vorkommt, dann erheben Sie bitte Ihre Einwendungen bis zum 18. März.

Herzliche Grüße

Valentin Kraemer
im Namen von GautingAktiv
Unterbrunnerstraße 4-1/2, 82131 Gauting

 



29.01.19

Liebe Freunde von GautingAktiv,

wir sind dem am 16. Januar geschlossenen Aktionsbündnis

Volksbegehren Artenvielfalt – Rettet die Bienen

beigetreten.
Zu dem Bündnis gehören Bürgerinitiative Bannwald Gauting, Bienen­­zuchtverein Starnberg mit mehreren Gautinger Imkern, Bündnis 90/Die Grünen mit ihrer Landtagsabgeordneten Anne Franke, Bund Naturschutz Gauting (BN), Bürgerforum Gauting, Forum Eine Welt, Landesbund für Vogelschutz (LBV), Öko & Fair, SPD Gauting, Verkehrsclub Deutschland (VCD), Zivilcourage gegen AgroGentechnik für den Landkreis Starnberg und viele engagierte Bürgerinnen und Bürger aus Gauting.

Hintergrund hierzu:
Das Artensterben hat dramatische Ausmaße angenommen. Es verschwinden immer mehr Tier- und Pflanzenarten. 54 % aller Bienen sind bedroht oder bereits ausgestorben, über 75 % aller Fluginsekten sind verschwunden, in Bayern leben nur noch halb so viele Vögel wie vor 30 Jahren!
Mit dem Volksbegehren Artenvielfalt – Rettet die Bienen sollen Regelungen für den Artenschutz im bayerischen Naturschutzgesetz verankert werden.

Ziele:
Ziel des Aktionsbündnisses ist es, dass möglichst 20 Prozent der wahlberechtigten Gautinger, also etwa 3000 Personen, sich in die Unterschriftenlisten im Rathaus (Einwohnermeldeamt) Gauting oder im Bürgerbüro Stockdorf eintragen.
Hierfür wird Informationsmaterial an Ständen, der S-Bahn, in Geschäften und Hausbriefkästen verteilt; zusätzlich sind Plakate aufgestellt, Artikel für Anzeigenblätter verfasst, Kinowerbung gebucht und alle Kontakte genutzt, von der Wichtigkeit des Volksbegehrens zu überzeugen.

Wir sind davon überzeugt, ein äußerst wichtiges Umdenken für Mensch und Natur voranzubringen und guten Mutes, dass zahlreiche Bürgerinnen und Bürger dies ebenso sehen, damit zwischen dem 31. Januar und dem 13. Februar 2019 über eine Million Menschen in Bayern ihre Unterschriften in den örtlichen Rathäusern leisten werden.

Pünktlich zum Start des Eintragungszeitraums  lädt das Gautinger Aktionsbündnis zu einer hochkarätig besetzten Informationsveranstaltung zum Thema „Artensterben“ ein. Im Anschluss an die Informationsveranstaltung wird der Film „More Than Honey“ gezeigt. Es besteht – vor und auch nach dem Film – die Möglichkeit mit den Referenten zu diskutieren. Die Veranstaltung findet am Donnerstag, 31.01. im Kino Breitwand, Gauting statt und beginnt um 19.30 Uhr. Der Eintrittspreis beträgt 5 Euro.

Bitte informieren Sie sich und gehen mit Ihrem Ausweis ins Rathaus, um dieses Volksbegehren mit Ihrer Unterschrift zu unterstützen:
Rathaus Gauting, Bahnhofstr. 7 • Erdgeschoss, Einwohnermeldeamt Zi. 017
Montags, mittwochs 08:00 – 12:00 Uhr | 13:00 – 16:00 Uhr • dienstags 08:00 – 12:00 Uhr | 13:00 – 20:00 Uhr

donnerstags 07:00 – 12:00 Uhr | 13:00 – 16:00 Uhr • freitags 08:00 – 12:00 Uhr • Samstag, 09. Februar 10:00 – 12:00 Uhr
Bürgerbüro Stockdorf, Alte Schule, Mitterweg 34
Montags 08:00 – 12:00 Uhr • dienstags 08:00 – 12:00 Uhr | 15:00 – 19:00 Uhr • mittwochs geschlossen • donnerstags 07:00 – 12:00 Uhr

freitags 08:00 – 12:00 Uhr

 

Vielen Dank und herzliche Grüße

 

Valentin Kraemer für GautingAktiv
Unterbrunnerstraße 4-1/2, 82131 Gauting

 


23.01.19

Liebe Freunde von GautingAktiv, liebe Schülereltern,

am nächsten Dienstag, 29. Januar, tagt wieder der Bauausschuss des Gemeinderats und hat auf seiner Tagesordnung den brisanten Punkt, wie der Verkehr – vor allem der Schulkinder und Fußgänger – am Bahnhof und dem neu zu gestaltenden Busbahnhof geführt werden soll.

Wir erinnern uns: In einer Sitzung Ende November hatten die Verkehrsplaner der Firma Obermeyer Pläne präsentiert, welche die Sicherheit der Fußgänger, besonders der Kinder auf dem Schulweg, „ein wenig vergaß“, um es freundlich zu sagen. Einige Ausschussmitglieder und die Bürgermeisterin waren auf alle Fälle sehr besorgt, „die Sicherheit der Schulkinder hat Vorrang“, hieß es einmütig und überdeutlich.

Nächsten Dienstag dürfen nun die Verkehrsplaner erneut präsentieren, was sie weiter erarbeitet haben.
Ihr Problem ist natürlich, dass es durch die bisherigen Festlegungen kaum mehr Platz und Gestaltungsmöglichkeiten gibt – einer der von uns immer wieder kritisierten Punkte.

Wenn Sie also für sich und Ihre (zukünftigen) Schulkinder eine vernünftige Lösung des Fußgängerverkehrs am Bahnhof wichtig finden, dann machen Sie sich ein Bild und besuchen die Sitzung.
Bei der Sitzung Ende November haben wir uns sehr über die Unbedarftheit der Planer gewundert.
Und über die Art, wie die nun verbleibende geringe Fläche gewissermaßen als „gottgegeben“ dargestellt wird.
Als hätten nicht die selben Gemeinderäte den Bebauungsplan gebilligt, der diesen Zustand jetzt verursacht.

Im Übrigen ist laut Auskunft von Herrn Härta aus dem Gautinger Bauamt der Bebauungsplan für das ehemalige Grundschulareal noch nicht rechtsverbindlich und somit noch nicht in Kraft gesetzt. Hier ist die Regierung von Oberbayern als Rechtsaufsicht am Zug. In Kürze wird der Bebauungsplan laut Herrn Härta rechtsverbindlich sein.
Zu vermuten ist, dass der Antrag auf Baugenehmigung zwar im Landratsamt vorliegt, dort aber noch nichts beschlossen werden kann, bevor die Regierung von Oberbayern sich dazu geäußert hat.
Es kann also noch dauern. Interessant zu fragen wäre: Warum ist das so?

Schauen wir also, was die Verkehrsplaner und der Bauausschuss am 29. Januar zu präsentieren haben!

Machen Sie besonders die Schuleltern in Ihrem Freundeskreis aufmerksam. Sie sind am stärksten von dieser Planung betroffen.

Herzliche Grüße

Valentin Kraemer für GautingAktiv
Unterbrunnerstraße 4-1/2, 82131 Gauting

P.S.: Wir kommen soeben von der Präsentation der Fassadenvarianten zum Sontowski-Bau. Hier konnte gewählt werden, ob die Fassadenelemente wie Fensterläden etc. längs oder quer strukturiert sein sollen. Wenn Sie nicht dort waren: Sie haben nichts verpasst. Es war ein Feigenblatt in Sachen Bürgerbeteiligung. Zur Fassade gibt es de facto keine Variationen. Aber entscheiden Sie selbst: Sie können  dies noch 14 Tage in der Gemeinde ansehen und darüber abstimmen.

 


10.12.18

Liebe Freunde von GautingAktiv,

der gemeindliche Doppelhaushalt für die beiden nächsten Jahre ist am 4. Dezember verabschiedet worden. Er umfasst bei den freiwilligen Leistungen an Vereine, gemeinnützige Einrichtungen und im Bereich Kultur umfangreiche Streichungen, die äußerst schmerzhaft sind.

Nicht wenige Bürger fühlen sich heftig an der Nase herumgeführt: War nicht im Vorfeld des Bürgerentscheids um die Neubebauung auf dem Grundschulareal immer die Rede davon gewesen, dass es zu Streichungen freiwilliger Leistungen der Gemeinde kommt, FALLS die Bürger NICHT den Neubau-Plänen zustimmen? 

Von diesem Szenario ging ein erheblicher Druck aus. Die vereinten Werbetrommeln von Zukunft Gauting, dem Investor Sontowski (was auch immer der in einem politischen Entscheidungsprozess zu suchen hat?) und der Bürgermeisterin trugen dazu bei. Und der Druck auf die Abstimmung hat gewirkt!

Jetzt stellen die Ehrenamtlichen, Vereine und im Kulturbereich Tätigen fest, dass es vergeblich war, sich diesem Druck zu beugen – die Streichungen kamen auch so und sind heftig.

Die Bürger haben darauf vertraut, dass die Streichungen nicht kommen, wenn sie dem Bau zustimmen. Ihr Vertrauen wurde missbraucht.
Versprochen war den Bürgern auch, dass es nach einem erfolgreichen Ratsbegehren schon im Oktober 2018 an der Baustelle am Bahnhof weitergeht. Auf Nachfrage heißt es, dass der Bau im ersten Quartal 2019 beginnt, das Landratsamt habe noch nicht genehmigt. Warum eigentlich? „Zukunft statt Stillstand“ dürfen wir weiterhin am Bauzaun lesen, genau wie „Vertrauen“.

Seltsam muten auch einige Begleitumstände zum Haushalt an: Noch im Frühjahr sagte die Gemeinde, dass das Schwimmbad für 7,6 Millionen Euro renoviert werden müsse. Der Plan ist mittlerweile verschoben.

Jetzt im Dezember ist zu sehen, dass 4 Millionen Euro, die 2018 zur Ausgabe vorgesehen waren, noch gar nicht ausgegeben werden konnten. Aus früheren Jahren gibt es noch einen Betrag von 2 Millionen, der ebenfalls nicht ausgegeben ist.

In den Doppelhaushalt hat man für die Maßnahmen zur Erweiterung des Gemeinderats im Jahr 2020 um sechs Mitglieder als Baumaßnahme im Ratssaal 350.000 € budgetiert. Ein stolzer Kostenblock für neue Lampen und Tische sowie neuen Teppichboden! Frau Dr. Kössinger will nach eigener Aussage im Ratssaal künftig Empfänge veranstalten. Wer macht aber so etwas, wenn er angeblich keine Geld hat?

Es drängt sich der Verdacht förmlich auf, dass die Bürger mit furchterregenden Kostenblöcken im Haushalt in Atem gehalten werden sollen. Je nach Interessenlage lässt man diese dann auch einmal rasch verschwinden. Man kommt sich vor wie bei einem Hütchenspiel.

„Die Kinder vergessen“ titelte jüngst nach der Sitzung des Verkehrsausschusses die Starnberger SZ zur Präsentation der Verkehrsplaner. Es ging um den Busbahnhof und P+R Parkplatz mit Tiefgarage zwischen dem Sontowski-Bau und den Bahngleisen. Also auf dem spärlichen Raum, der noch zur Verfügung steht, wenn der Bau steht.

Die beiden Planer hatten übersehen, für die Kinder, die aus der Kolonie kommen, einen eindeutigen, sicheren Weg durch das absehbar dichte Bus-Verkehrsgewirr vorzusehen. Der Ausschuss war sehr befremdet. Und es zeigte sich erneut, dass es völlig unakzeptabel ist, solch komplexe Planungen losgelöst von den Planungen des Gebäudes am Bahnhof zu machen.

Im Januar haben die Planer des Büros Obermeyer einen weiteren Präsentationstermin und es wäre sehr wichtig, dass sich bei dieser Gelegenheit Schülereltern ein Bild machen. Der erste Eindruck war absolut beunruhigend. Wir versuchen gern, darauf aufmerksam zu machen.

All dem zumTrotz eine schöne Weihnachtszeit und herzliche Grüße im Namen von GautingAktiv!

Valentin Kraemer


13.11.18

Liebe Freunde von GautingAktiv,

wir möchten gern auf zwei Veranstaltungen hinweisen, die anstehen und zur Thematik Ortsgestaltung und Verkehr engen Bezug haben:
FÜR DEN 22. NOVEMBER lädt das Bürgerforum Gauting e.V. um 19:30 im bosco, Bürger- und Kulturhaus Gauting, zur Feier seines 41. Geburtstags ein.

Aus der Einladung:
Wichtiges Ziel des Bürgerforums war und ist nach wie vor, die aktuelle und langfristige Ortsplanung Gautings zu begleiten und mit konstruktiver Kritik zum Gelingen unseres Gemeinwesens beizutragen.
Entstehung und Entwicklung über 40 Jahre hinweg wollen wir resümieren und über Ziele und Aufgaben berichten. Mit ausgewählten Beispielen aus Vergangenheit und Gegenwart belegen wir die einschneidenden Veränderungen des Ortsbildes, zeigen Aspekte einer zukünftigen Entwicklung sowie einige erfolgreiche Anregungen des Bürgerforums.
Altbürgermeister Dr. Ekkehard Knobloch hält die Festrede und Kreisheimatpfleger Gerhard Schober betrachtet die Ortsentwicklung aus seiner Sicht.
• Eine kleine Ausstellung mit Pastellskizzen von Michael Meier, einem Gründungsmitglied, zeigt Gautinger Motive.
Das kleine Tanztee-Syndikat begleitet uns musikalisch durch den Abend.

Alle interessierten Gautinger Bürgerinnen und Bürger sind bei Häppchen und Getränken zu Gesprächen eingeladen.

FÜR DEN 26. NOVEMBER, 20:00 Uhr, lädt die Arbeitsgemeinschaft ArchitekturSichten, ebenfalls ins bosco, zum Vortrag „Konzepte der Landschaftsarchitektur und Landschaftsplanung für die Würmtalgemeinden“. Referentin ist Andrea Gebhard, Landschaftsarchitektin und Stadtplanerin, Vorsitzende der Landesgruppe Bayern der Deutschen Akademie für Städtebau und Landesplanung.

Aus der Einladung:
Landschaftsarchitektur ist ebenso wichtig wie Stadt- und Regionalplanung. Das Würmtal ist ein sehr delikater Natur- und
Landschaftsraum. Er bedarf bei zunehmender Verstädterung einer sehr sorgfältigen Planung und Betreuung. Die
Attraktivität dieses Raumes besteht aus der engen Verflechtung von Stadt und Natur. Sie muss erhalten und weiter entwickelt
werden. Wer mehr Stadt plant, muss auch mehr Natur wollen. Die „Natur-Garten-Stadt-Region“ ist eine Vision. Sind
wir auf dem Weg dorthin? oder versteinert und ergraut die Region? Diese fragen werden wir mit der Referentin erörtern.
darüber hinaus wird Andrea Gebhard das Memorandum „Das bessere LEP für Bayern“ (Juni 2018) vorstellen und erläutern.
Sie war maßgeblich an der Formulierung dieser Schrift beteiligt.


07.10.18

Liebe Freunde von GautingAktiv,

morgen, am 8. Oktober, findet um 19:30 im bosco, dem Bürger und Kulturhaus Gauting, die jährliche Bürgerversammlung statt.
Bei diesem Anlass gibt es Gelegenheit, Fragen an die Bürgermeisterin zu stellen, ohne dies vorher anmelden zu müssen. Zunächst wird
die Bürgermeisterin aber einen kurzen Bericht abgeben.

Orientieren Sie sich anhand der  Themen auf unserer Presse/Echo-Seite, welche Fragen gegenwärtig einer Antwort bedürfen.
Zu nennen sind da natürlich:

• Gewerbegebiet im Unterbrunner Holz
• Haushaltslage der Gemeinde
• Fortgang der Dinge am AOA Gelände etc.
• Sachstand bezüglich Grundschulareal

Die Ankündigung zu dieser Bürgerversammlung erfolgte recht „leise“, vermutlich besteht seitens der Gemeinde wenig Interesse an einer Versammlung wie am 20. November 2017. Aber auch dieses Jahr gibt es zahlreiche offene Fragen, die die Gautinger unmittelbar betreffen und die an diesem Abend zur Sprache kommen könnten. Nutzen Sie die Gelegenheit.

Herzliche Grüße im Namen von GautingAktiv

Valentin Kraemer


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