Aktuell

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10.12.18

Die Seite von GautingAktiv hat eine überarbeitete Struktur und wird noch überarbeitet. Schauen Sie sich gern einmal genauer um!


10.12.18

Liebe Freunde von GautingAktiv,

der gemeindliche Doppelhaushalt für die beiden nächsten Jahre ist am 4. Dezember verabschiedet worden. Er umfasst bei den freiwilligen Leistungen an Vereine, gemeinnützige Einrichtungen und im Bereich Kultur umfangreiche Streichungen, die äußerst schmerzhaft sind.

Nicht wenige Bürger fühlen sich heftig an der Nase herumgeführt: War nicht im Vorfeld des Bürgerentscheids um die Neubebauung auf dem Grundschulareal immer die Rede davon gewesen, dass es zu Streichungen freiwilliger Leistungen der Gemeinde kommt, FALLS die Bürger NICHT den Neubau-Plänen zustimmen? 

Von diesem Szenario ging ein erheblicher Druck aus. Die vereinten Werbetrommeln von Zukunft Gauting, dem Investor Sontowski (was auch immer der in einem politischen Entscheidungsprozess zu suchen hat?) und der Bürgermeisterin trugen dazu bei. Und der Druck auf die Abstimmung hat gewirkt!

Jetzt stellen die Ehrenamtlichen, Vereine und im Kulturbereich Tätigen fest, dass es vergeblich war, sich diesem Druck zu beugen – die Streichungen kamen auch so und sind heftig.

Die Bürger haben darauf vertraut, dass die Streichungen nicht kommen, wenn sie dem Bau zustimmen. Ihr Vertrauen wurde missbraucht.
Versprochen war den Bürgern auch, dass es nach einem erfolgreichen Ratsbegehren schon im Oktober 2018 an der Baustelle am Bahnhof weitergeht. Auf Nachfrage heißt es, dass der Bau im ersten Quartal 2019 beginnt, das Landratsamt habe noch nicht genehmigt. Warum eigentlich? „Zukunft statt Stillstand“ dürfen wir weiterhin am Bauzaun lesen, genau wie „Vertrauen“.

Seltsam muten auch einige Begleitumstände zum Haushalt an: Noch im Frühjahr sagte die Gemeinde, dass das Schwimmbad für 7,6 Millionen Euro renoviert werden müsse. Der Plan ist mittlerweile verschoben.

Jetzt im Dezember ist zu sehen, dass 4 Millionen Euro, die 2018 zur Ausgabe vorgesehen waren, noch gar nicht ausgegeben werden konnten. Aus früheren Jahren gibt es noch einen Betrag von 2 Millionen, der ebenfalls nicht ausgegeben ist.

In den Doppelhaushalt hat man für die Maßnahmen zur Erweiterung des Gemeinderats im Jahr 2020 um sechs Mitglieder als Baumaßnahme im Ratssaal 350.000 € budgetiert. Ein stolzer Kostenblock für neue Lampen und Tische sowie neuen Teppichboden! Frau Dr. Kössinger will nach eigener Aussage im Ratssaal künftig Empfänge veranstalten. Wer macht aber so etwas, wenn er angeblich keine Geld hat?

Es drängt sich der Verdacht förmlich auf, dass die Bürger mit furchterregenden Kostenblöcken im Haushalt in Atem gehalten werden sollen. Je nach Interessenlage lässt man diese dann auch einmal rasch verschwinden. Man kommt sich vor wie bei einem Hütchenspiel.

„Die Kinder vergessen“ titelte jüngst nach der Sitzung des Verkehrsausschusses die Starnberger SZ zur Präsentation der Verkehrsplaner. Es ging um den Busbahnhof und P+R Parkplatz mit Tiefgarage zwischen dem Sontowski-Bau und den Bahngleisen. Also auf dem spärlichen Raum, der noch zur Verfügung steht, wenn der Bau steht.

Die beiden Planer hatten übersehen, für die Kinder, die aus der Kolonie kommen, einen eindeutigen, sicheren Weg durch das absehbar dichte Bus-Verkehrsgewirr vorzusehen. Der Ausschuss war sehr befremdet. Und es zeigte sich erneut, dass es völlig unakzeptabel ist, solch komplexe Planungen losgelöst von den Planungen des Gebäudes am Bahnhof zu machen.

Im Januar haben die Planer des Büros Obermeyer einen weiteren Präsentationstermin und es wäre sehr wichtig, dass sich bei dieser Gelegenheit Schülereltern ein Bild machen. Der erste Eindruck war absolut beunruhigend. Wir versuchen gern, darauf aufmerksam zu machen.

All dem zumTrotz eine schöne Weihnachtszeit und herzliche Grüße im Namen von GautingAktiv!

Valentin Kraemer


13.11.18

Liebe Freunde von GautingAktiv,

wir möchten gern auf zwei Veranstaltungen hinweisen, die anstehen und zur Thematik Ortsgestaltung und Verkehr engen Bezug haben:
FÜR DEN 22. NOVEMBER lädt das Bürgerforum Gauting e.V. um 19:30 im bosco, Bürger- und Kulturhaus Gauting, zur Feier seines 41. Geburtstags ein.

Aus der Einladung:
Wichtiges Ziel des Bürgerforums war und ist nach wie vor, die aktuelle und langfristige Ortsplanung Gautings zu begleiten und mit konstruktiver Kritik zum Gelingen unseres Gemeinwesens beizutragen.
Entstehung und Entwicklung über 40 Jahre hinweg wollen wir resümieren und über Ziele und Aufgaben berichten. Mit ausgewählten Beispielen aus Vergangenheit und Gegenwart belegen wir die einschneidenden Veränderungen des Ortsbildes, zeigen Aspekte einer zukünftigen Entwicklung sowie einige erfolgreiche Anregungen des Bürgerforums.
Altbürgermeister Dr. Ekkehard Knobloch hält die Festrede und Kreisheimatpfleger Gerhard Schober betrachtet die Ortsentwicklung aus seiner Sicht.
• Eine kleine Ausstellung mit Pastellskizzen von Michael Meier, einem Gründungsmitglied, zeigt Gautinger Motive.
Das kleine Tanztee-Syndikat begleitet uns musikalisch durch den Abend.

Alle interessierten Gautinger Bürgerinnen und Bürger sind bei Häppchen und Getränken zu Gesprächen eingeladen.

FÜR DEN 26. NOVEMBER, 20:00 Uhr, lädt die Arbeitsgemeinschaft ArchitekturSichten, ebenfalls ins bosco, zum Vortrag „Konzepte der Landschaftsarchitektur und Landschaftsplanung für die Würmtalgemeinden“. Referentin ist Andrea Gebhard, Landschaftsarchitektin und Stadtplanerin, Vorsitzende der Landesgruppe Bayern der Deutschen Akademie für Städtebau und Landesplanung.

Aus der Einladung:
Landschaftsarchitektur ist ebenso wichtig wie Stadt- und Regionalplanung. Das Würmtal ist ein sehr delikater Natur- und
Landschaftsraum. Er bedarf bei zunehmender Verstädterung einer sehr sorgfältigen Planung und Betreuung. Die
Attraktivität dieses Raumes besteht aus der engen Verflechtung von Stadt und Natur. Sie muss erhalten und weiter entwickelt
werden. Wer mehr Stadt plant, muss auch mehr Natur wollen. Die „Natur-Garten-Stadt-Region“ ist eine Vision. Sind
wir auf dem Weg dorthin? oder versteinert und ergraut die Region? Diese fragen werden wir mit der Referentin erörtern.
darüber hinaus wird Andrea Gebhard das Memorandum „Das bessere LEP für Bayern“ (Juni 2018) vorstellen und erläutern.
Sie war maßgeblich an der Formulierung dieser Schrift beteiligt.


07.10.18

Liebe Freunde von GautingAktiv,

morgen, am 8. Oktober, findet um 19:30 im bosco, dem Bürger und Kulturhaus Gauting, die jährliche Bürgerversammlung statt.
Bei diesem Anlass gibt es Gelegenheit, Fragen an die Bürgermeisterin zu stellen, ohne dies vorher anmelden zu müssen. Zunächst wird
die Bürgermeisterin aber einen kurzen Bericht abgeben.

Orientieren Sie sich anhand der  Themen auf unserer Presse/Echo-Seite, welche Fragen gegenwärtig einer Antwort bedürfen.
Zu nennen sind da natürlich:

• Gewerbegebiet im Unterbrunner Holz
• Haushaltslage der Gemeinde
• Fortgang der Dinge am AOA Gelände etc.
• Sachstand bezüglich Grundschulareal

Die Ankündigung zu dieser Bürgerversammlung erfolgte recht „leise“, vermutlich besteht seitens der Gemeinde wenig Interesse an einer Versammlung wie am 20. November 2017. Aber auch dieses Jahr gibt es zahlreiche offene Fragen, die die Gautinger unmittelbar betreffen und die an diesem Abend zur Sprache kommen könnten. Nutzen Sie die Gelegenheit.

Herzliche Grüße im Namen von GautingAktiv

Valentin Kraemer


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