Historie

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15.07.18

Liebe Freunde von GautingAktiv,

die Einwendungen zum Bebauungsplan des ehemaligen Grundschulareals war neben dem Thema Gewerbegebiet ein wichtiger Tagesordnungspunkt der Gemeinderatssitzung am 10. Juli. Immerhin 42 Seiten von den Trägern öffentlicher Belange und 139 Seiten von 29 Privatpersonen waren zu beraten. Nicht wenige Punkte wurden thematisch zusammengefasst und in „Bausch und Bogen“ abgehandelt.

Erwartungsgemäß hat der Gemeinderat mit seiner großen Mehrheit der Befürworter des Bauprojekts die Einwendungen abgelehnt, „nicht geteilt“ oder maximal „in die Erwägungen einbezogen“. Darunter auch alle Einwendungen, die sich auf die im Oktober bereits prognostizierte schlechte Qualitätsstufe des Straßenverkehrs bezogen sowie die Einwendungen hinsichtlich der Erschließungsstraße zum Gebäude und P+R Parkplatz.
Mittlerweile wird ja immer deutlicher, dass gegenüber der Prognose des zukünftigen Verkehrsaufkommens auf der Ammersee- und Bahnhofstraße eine deutliche Mehrbelastung entsteht. Zu nennen sind da vor allem die Bebauung auf dem AOA-Gelände mit Supermarkt und Wohnungen für ca. 500 Menschen und die drei neuen Gewerbegebiete am Ende der Ammerseestraße sowie im Unterbrunner Holz.
Diese werden zusammen sechsmal so groß wie das Kraillinger Gewerbegebiet „KIM“ sein und in ihnen werden einmal Tausende von Beschäftigten arbeiten.

Zusammengefasst abgehandelt wurden auch die Einwendungen zum Radverkehr, den man ja laut ständigen Beteuerungen fördern möchte. Ergebnis: Die Gemeinde nimmt die Anregungen zur Kenntnis, verpflichtet sich aber zu gar nichts! Niemand weiß bis dato offiziell, was nun an Radwegen vor dem Bahnhof und dem Neubau entlang der Bahnhofstraße bis zur Kreuzung Ammerseestraße geplant ist.

Bizarr, ja, aber der Gemeinderat McFadden setzte einen Tag nach der Sitzung noch einen drauf und fragte auf facebook „mal so in die Runde“, ob sich die Leute eher einen Radweg oder einen Schutzstreifen zwischen Bahnhof und Kriegerdenkmal wünschen. Am nächsten Dienstag, 17. Juli, sei Verkehrsausschuss und da werde darüber beraten.

Fred Rauscher von „Zukunft Gauting“ votierte  prompt für einen Radweg. Darauf meldete sich gleich Gemeinderat Stephan Ebner und bremste seinen Ratskollegen McFadden, denn man müsse sich ja danach richten, „was möglich ist“.
Ein Radweg sei, wie in der Gemeinderatssitzung von Frau Dr. Kössinger angedeutet, unwahrscheinlich. Fred Rauscher hat vielleicht noch gar nicht ganz verstanden, dass sein energischer Einsatz für den Sontowski-Bau vernünftige und freundliche Radwege im oberen Bereich der Bahnhofstraße verhindert.

Heißt im Klartext: erst beschließt man eine maximale Bebauung der Fläche zu Gunsten maximalem Gewinn, nur um dann festzustellen, dass nun leider für eine gute Fahrradlösung nicht mehr genügend Platz bleibt.
Dass dieser Platz fehlt, wurde mit härtesten Mitteln „durchgesetzt“!
Weder einer modernen Ortsplanung, noch dem Wunsch, mehr Verkehrsteilnehmer zum Radfahren zu veranlassen, wird damit Rechnung getragen.

Zum angeregten und abgelehnten Schaugerüst,welches die Dimension der Bebauung verdeutlicht hätte, ließ die Bürgermeisterin wissen, dass es auch in Zukunft so etwas nicht geben werde. Der Bürger „darf“ sich Bauten dieser Dimension weiter selbst vorstellen – was einerseits schwer ist, aber offensichtlich auch gar nicht erwünscht.

Fazit: Alles abgelehnt, wofür sich eine nicht geringe Zahl von Bürgern eingesetzt hat.Mehr Aufmerksamkeit wird  das Projekt sicher wieder haben, sobald alle Bäume entlang der Rafael-Katz-Straße gefällt werden.

Bitte verteilen Sie diesen Newsletter weiter an interessierte Freunde und Bekannte.

Herzliche Grüße

Valentin Kraemer für GautingAktiv

 


09.07.18

Liebe Freunde von GautingAktiv,

der unten (am 05.07.) genannte Link führt nicht mehr direkt zu den Dokumenten, die sich mit dem Bebauungsplan 182/Gauting befassen.

Um zu den Beschlussvorlage-Dokumenten zu kommen, ist erst der Link unten anzuklicken. Dann führt der Link „Alle Dokumente zu dieser Sitzung zusammenfassen“ zu einem Download aller Dokumente der morgigen Sitzung. Unter ihnen sind auch die Beschlussvorlagen zur Abwägung von Bürgern und von Trägern öffentlicher Belange. Die Dokumente tragen die Bezeichnungen 14569.pdf und 14549.pdf. Sie sind recht umfangreich.

Herzliche Grüße
Valentin Kraemer für GautingAktiv


05.07.18

Liebe Freunde von GautingAktiv,

hier ein kurzer Hinweis auf die Gemeinderatssitzung am kommenden Dienstag, den 10. Juli, um 19:30 Uhr.

Auf der Tagesordnung steht  die Abwägung zu den Einwendungen der Bürger und der zustimmungspflichtigen Ämter (d.h. Träger öffentlicher Belange) zum Bebauungsplan 182, betreffend das ehemalige Grundschulareal an der Bahnhofstraße. Diese Einwendungen sind vermutlich wesentlich zahlreicher als die zum zugehörigen Flächennutzungsplan.

Die schriftlichen Dokumente zur Abwägung sind auf der Gemeinde-Homepage unter folgendem Link zu finden:
https://session-in-gauting.livingdata.de/to0040.asp?__ksinr=185

Wir erinnern uns: Die Einwendungen der Bürger im vergangenen Jahr, die bis Anfang Mai eingebracht worden sind, hat der Gemeinderat so ziemlich alle abgelehnt. Nächsten Dienstag wird es wieder spannend, was beispielsweise zu einem vernünftigen Radweg wenigstens zwischen Bahnhof und Einmündung Ammerseestraße beschlossen wird.

Herzliche Grüße
Valentin Kraemer im Namen von GautingAktiv

 


 

29.06.18

Liebe Freunde von GautingAktiv,

am Ende der Präsentation des Gesamt-Verkehrskonzepts für Gauting am 25. Juni durch den Verkehrsplaner Dr. Kaulen waren die Fragezeichen in den Gesichtern der zahlreichen Besucher förmlich mit Händen zu greifen. Lang angekündigt, im Ort als „Präsentation des Zwischenstands“  und als eine Einbeziehung der Öffentlichkeit plakatiert, wurde diese „versorgt“ mit:

• einer langen Präsentation zum derzeitigen Stand des Verfahrens – kaum Neues
• mit der Information, dass ein solches Konzept wichtig und nötig ist – ebenfalls nicht neu
• bunten Kärtchen, auf denen Kommentare zu hinterlassen sind
• der Aufforderung, im Ort mehr mit dem Rad zu fahren – wo, bitte?

Öffentliche Fragen aus dem Plenum ließ Frau Dr. Kössinger  nicht zu. „Die Anregungen aus den Kärtchen fließen in den Entscheidungsprozess mit ein“, hieß es.

Ist das ein Bürgerdialog? – Wir finden nein!

Immerhin war zu erfahren, dass der Gemeinderat über die in nichtöffentlichen Sitzungen erarbeiteten Empfehlungen befinden und abstimmen wird. Sicher ein „hoch-effizientes“ Verfahren, spart es doch Zeit und vermeidet lästige Diskussionen mit den Bürgerinnen und Bürgern.

Interessant am Rand: die Hoheit für die Einrichtung von Tempo-30-Zonen liegt beim Gemeinderat, so Dr. Kaulen. Der hat durch entsprechende Beschlüsse auch dafür gesorgt, dass die Buchendorfer-, Grubmühlerfeld-, Germeringer- und Unterbrunnerstraße sowie der Pippinplatz entgegen den Anregungen des Verkehrsplaners nicht in die Tempo-30-Zonen integriert werden, was durchaus möglich wäre.
Viele dieser Straßen sind Haupt-Schulwege der Kinder!

Bemerkenswert auch: Als Basis wurden die Verkehrszahlen  2017 erhoben. Sie berücksichtigen jedoch nicht den stark steigenden Verkehr, der sich durch den neuen Supermarkt auf dem Grundschulareal, durch das neue Wohnviertel für 500 Menschen samt neuen Supermarkt an der Ammerseestraße (AOA-Gelände) sowie  die geplanten, 85 Hektar großen Gewerbegebiete westlich von Gauting ergeben wird.

Praktisch wurde keine Silbe über die Verkehrsgestaltung am und rund um das ehemalige Grundschulareal am Bahnhof verloren.
Dabei war dieser einer der am härtesten diskutierten Punkte beim Bürgerentscheid zum ehemaligen Grundschulareal, mit Fragen zu:

• Umbau der Kreuzung Bahnhofstraße/Ammerseestraße
• Neuordnung des Busverkehrs
• Zunahme des PKW- und LKW-Verkehrs durch Wohnbebauung und neue Supermärkte sowie zweier neuer Gewerbegebiete an der Ammerseestraße
• Ampelregelung auf der gesamten Verkehrsachse Ammersee- / Bahnhofstraße
• Umbau der P+R Anlage.

Diese Fragen werden den Verkehr in der Bahnhofstraße immens beeinflussen. Selbst Herr Dr. Albath von Zukunft Gauting, sonst immer zu einer Lobeshymne auf die Gemeindepolitik bereit, äußerte sanfte Kritik an der Veranstaltung.

Das Verkehrskonzept ist  nach vier Jahren immer noch nicht fertig. Mehrmals wurde seine Fertigstellung schon angekündigt, aber außer Entwürfen bekamen wir Bürger nichts zu sehen. Mittlerweile sind Hunderttausende Euro für diese Planungsarbeiten ausgegeben, nur um jetzt wieder Banales zu veröffentlichen, was schon längst bekannt war und sich jeder überwiegend selbst hat denken können. Kein Wunder, dass Frau Dr. Kössinger der Reaktion aus dem Plenum auswich und Fragen nicht zuließ. Es wäre ihr vor der Presse angesichts dieses dünnen Ergebnisses nach vier Jahren Planungsarbeit wohl doch zu peinlich geworden.

Andererseits soll „noch vor der Sommerpause“ der Weg zum Neubau auf dem Grundschulareal geebnet werden, durch Abwägung der Einwendungen von BürgerInnen und der Trägern öffentlicher Belange durch den Gemeinderat.

Ob und inwieweit das Gesamt-Verkehrskonzept mit welchen Lösungen auch immer bis dahin abgeschlossen sein wird, blieb völlig offen.

Abschließend sagte Dr. Kaulen sinngemäß, dass an dem Verkehrskonzept speziell um das ehemalige Grundschulareal herum noch „mit Liebe“ gearbeitet werden müsse. So bleibt das Verhältnis zwischen Eile und Gründlichkeit ein entscheidender Faktor.

* * *

In der Gemeinderatssitzung  zum Flächennutzungsplan war zu hören, dass die Bürger über die Fassadengestaltung des Neubaus abstimmen dürfen. Die klare Erkenntnis scheint sich langsam durchzusetzen, dass der bisherige Entwurf alles andere als passend zu Gauting ist.

* * *

Zum Schluss noch etwas Arithmetik und Mengenlehre zum Bürgerentscheid:
Die Zeitungen und Gemeinderäte (zuletzt Stephan Ebner, zitiert im Starnberger Merkur) sagen gern, 67 Prozent der Gautinger wären für den Neubau.
Hört sich gut an, ist aber falsch:

– Es waren 67 Prozent der WÄHLER!
Ergibt bei einer Wahlbeteiligung von 54 Prozent 36 Prozent der Wahlberechtigten Gautinger Bürger.

Bedeutet: 64 Prozent der Gautinger haben sich nicht interessiert oder waren dagegen!

Klingt ganz anders und kommt der Wahrheit im Zeitalter von Fake News deutlich näher.

 * * *

Senden Sie diesen Newsletter doch an Ihre Freunde und alle, denen Sie Interesse an diesem Thema  zutrauen; wenden Sie sich an den Gemeinderat oder die Bürgermeisterin, wenn Sie wie wir der Ansicht sind, dass die Präsentation am Montag mehr Fragen als Antworten gebracht hat.

Herzliche Grüße im Namen von GautingAktiv

Valentin Kraemer

 


17.06.18

Liebe Freunde von GautingAktiv,

hier ein kurzer Hinweis auf die Gemeinderatssitzung am Dienstag, den 19. Juni, 19:30.
Punkt 5. der Tagesordnung ist die Abwägung der Anregungen aus der öffentlichen Auslegung und Beteiligung der Behörden zur 46. Änderung Flächennutzungsplan – es geht um das ehemalige Grundschulareal.
Ob bei dieser Gelegenheit auch die Anregungen bezüglich des Bebauungsplans abgewogen werden, war der Einladung nicht zu entnehmen.

Wir hoffen auf möglichst zahlreiches Erscheinen interessierter Bürger.

Herzliche Grüße
Valentin Kraemer für GautingAktiv


14.06.18

Liebe Freunde von GautingAktiv,

viel Ehre ist uns am vergangenen Wochenende (9./10. Juni) in den Zeitungen zuteil geworden: Unsere Gegner von „Zukunft Gauting“ haben sich nicht nur zu Gunsten der großstädtischen Bebauung des ehemaligen Schulgeländes an der Bahnhofstraße in Position gebracht. Man steht jetzt auch hinter den Planungen der Gemeinde zu den 79 Hektar großen Gewerbegebieten, der Bebauung des AOA-Geländes an der Ammerseestraße und des Bahnhofprojektes. – Gauting soll eine richtige Stadt werden. – Das ist ihr Ziel.
Und damit alles nicht zu kompliziert wird, haben sich die jüngst zum Verein formierten Bürgerbewegten als „Feind“ GautingAktiv auserkoren: Jedes angebliche Gerücht, welches im Ort kursiert, wird auf GautingAktiv zurückgeführt und der Vereinsvorsitzende meldet „wohlinformiert“ der Presse, dass diese Gegner nun einen „neuen Vorsitzenden“ hätten und „schon in den Startlöchern stünden“.

Am wichtigsten zu betonen war aber sicher: Der Verein „Zukunft Gauting“ ist unabhängig, nicht „Handlanger von Bürgermeisterin und Gemeinderat“. Hier scheint es ein paar Nachfragen gegeben zu haben, kein Wunder, denn einige Gemeinderäte sind Mitglied und auch die Bürgermeisterin samt Stellvertreter saßen bei dieser Versammlung in trauter Eintracht mit am Tisch.

Genug der Kriegspfad-Rhetorik mit aus der Luft gegriffenen Behauptungen! Sie soll nur die eigene Bedeutung heben!
Überall in der Politik erleben wir zurzeit, dass Einigkeit durch die Inszenierung „gefährlicher Gegner“ geschaffen werden soll. Hierzu passt auch der stets bemühte anspruchsvolle Begriff „Zukunft“, der ja an sich nichts sagt, denn sie kommt ja auf jeden Fall; und das Schöne daran ist, dass sich jeder unter Zukunft vorstellen kann, was er will.

GautingAktiv hat sich als Bürgerinitiative entschlossen, die Entwicklung des Orts mit einem Informationsangebot auf seiner Website zu begleiten (Newsletter vom 16. Mai). Diese Entwicklung bleibt spannend. Spätestens sobald der Gemeinderat seine Abwägungen zum Bebauungsplan des früheren Grundschulareals zu treffen hat. Aber auch auf all den anderen „Baustellen“.

Um das zu leisten, habe ich die Verantwortung für die Website übernommen. Konzentrieren wir uns auf die Sachthemen, die sich bald wieder in den Vordergrund schieben werden:

  • die Abwägung der Einwendungen beim ehemaligen Grundschulareal
  • die Präsentation des Gesamt-Verkehrskonzepts für Gauting

Nur unter zwei Bedingungen können wir Einfluss auf die Ortsentwicklung nehmen:

  • indem wir aufmerksam sind und unsere Stimme erheben und
  • indem wir weitere MitstreiterInnen gewinnen.

Diese beiden Punkte sind wichtig! Machen Sie deshalb „Werbung“ bei Freunden, Verwandten, Bekannten und Gleichgesinnten.

Wichtig wird in nächster Zeit auch die Präsentation des Gesamt-Verkehrskonzepts für Gauting am 25. Juni.

Bleiben Sie an unserer Seite und gewinnen Sie gern weitere Unterstützer hinzu.

Herzliche Grüße,
Valentin Kraemer für GautingAktiv


 

11.06.18

Vorhabenbezogener Bebauungsplan Nr. 182/Gauting – unser Informationsangebot

Liebe Freunde von GautingAktiv,

Wir hatten auf unserer Internetseite die amtlichen Unterlagen zum Bebauungsplan zum ehemaligen Schulgelände an der Bahnhofstraße gezeigt. Die Rathausleitung hat uns nun darauf hingewiesen, dass die Unterlagen mittlerweile in Überarbeitung und damit veraltet sind, so dass wir sie von unserer Seite herunternehmen sollten. Das ist nachvollziehbar und auch verständlich.
Überraschend an diesem Schreiben ist nun aber die Anmerkung, dass wir doch tatsächlich mit dieser Veröffentlichung eine „Urheberrechtsverletzung“ begangen hätten, die man aber „stillschweigend toleriert“ habe. Angesichts dieses freundlichen Hinweises verbleibt uns nur, uns bei der Leitung der Rathausverwaltung für ihr überaus großzügiges und tolerantes Entgegenkommen zu bedanken, dass wir den Bürgerinnen und Bürger die amtlichen Planungsunterlagen für ihre Entscheidung zum Bürgerbegehren zur Einsicht geben durften, nachdem diese plötzlich in den Tiefen des Rathausarchives verschwunden waren.
Beeindruckend war zum Schluss dieses Schreibens noch der weitere Hinweis auf den „Justiziar“ der Verwaltung, dem man die Angelegenheit übergeben müsse, sollte GautingAktiv dieser Aufforderung nicht Folge leiten. – Dieses Schreiben ist unzweifelhaft ein eindrucksvolles Zeugnis, das noch einmal sehr deutlich macht, wie offen, freundlich und auch zugewandt die Rathausleitung gegenüber den Bürgerinnen und Bürgern auftritt.

Herzliche Grüße
Valentin Kraemer für GautingAktiv


18.05.18

Liebe Freunde von GautingAktiv,

hier ein ganz kurzer Veranstaltungshinweis: Bündnis90/Die Grünen halten heute (18. Mai) Abend um 19 Uhr im Gasthof Zum Bären am Pippinplatz eine offene Fraktionssitzung ab, in der es um die Gesamt-Verkehrsplanung im Ort geht. Grundsätzlich vermissen die Grünen laut Fraktionssprecherin Anne Franke eine angemessene Beteiligung der Öffentlichkeit. Seit dem Herbst 2016 werde das von Ralf Kaulen entwickelte Konzept intern diskutiert. Nun fordern die Grünen die zügige Präsentation des Konzepts, ohne dass zuvor zahlreiche Details bereits beschlossen sind.

Herzliche Grüße
Valentin Kraemer für GautingAktiv


16.05.18

Liebe Freunde von GautingAktiv,

dass wir bei der Abstimmung am 15. April für das Bürgerbegehren nicht erfolgreich waren, ist schade. Zu mächtig waren die Scheinargumente um den „drohenden Finanznotstand der Gemeinde“, die angebliche „jahrelange Brache“ und den „Stillstand“, die zu Gunsten des Ratsbegehrens gebracht wurden. Zudem wurde Druck auf Vereine und alle Bezieher gemeindlicher Zuwendungen ausgeübt. Entsprechende Mails liegen uns vor.

 Was wir aber mit unserem Einsatz bewirkt haben, sind:

  • Eine Wahlbeteiligung von gut 50 Prozent – sehr außergewöhnlich für ein Bürgerbegehren.
  • Die Aktivierung und Überzeugung von etwa 3000 Bürgern, die unsere Argumente und Gedanken nachvollziehen konnten und deshalb ihre Stimme dem Bürgerbegehren gegeben haben.

Wie weiter? – haben wir uns gefragt und uns überlegt,

  • dass wir auf unserer Website, www.gauting-aktiv.de, eine große Fülle von Informationen bieten, die für die Zukunft wichtig sind. Wir wollen dies fortsetzen.
  • dass die Geschichte um die Bebauung des Grundschulareals noch lang weiter gehen wird. Als nächstes ist der Umgang des Gemeinderats mit den zahlreichen Einwendungen der Bürger zu beobachten.
  • dass es weitere Bauvorhaben gibt, die das Erscheinungsbild unseres Orts und den Verkehr etc. ganz wesentlich beeinflussen werden: AOA-Gelände, Bergmoser-Haus und die drei neuen Gewerbegebiete in den Wasser- und Landschaftsschutzgebieten mit ihren 79 Hektar Grundfläche und ihren Tausenden von Beschäftigten.
  • dass demnächst das Gesamtverkehrskonzept und das ISEK (Integriertes Städtebauliches Entwicklungskonzept) für Gauting vorgestellt werden soll

Es wird demnach für die Zukunft darauf ankommen, dieses Informationsangebot aktuell zu halten und einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich zu machen, unabhängig von bzw. zusätzlich zu  den Informationen aus der Gemeinde.

Die Erfahrungen, die wir bezüglich unseres Anliegens mit der Presse gemacht haben, sind leider nicht besonders positiv. Im ständigen Kampf um Zeit und Platz auf den Seiten können sich Lokalredakteure kaum gründlich mit einer komplexen Materie befassen und diese daher nicht umfassend darstellen. Zudem schien es auch an Objektivität zu fehlen.

Aus dieser Überlegung heraus möchten wir gern mit unserer Website eine Informationsquelle für all jene zur Verfügung stellen, die die weitere  Bebauung in der Gemeinde aufmerksam begleiten wollen.

Ziel ist natürlich, dass  die Anzahl von „GautingAktiven“ weiter zunimmt, um mehr Gewicht in der öffentlichen Diskussion zu gewinnen.

Was ist zu tun, wenn Sie diesen Überlegungen zustimmen

  • Gewinnen Sie möglichst viele Familienmitglieder, Freunde und Bekannte, die sich ebenfalls als Newsletter-Bezieher eintragen. Hier noch einmal der Link: http://www.gauting-aktiv.de/?page_id=192
  • Hören Sie sich selbst um und geben uns Hinweise auf entstehende Fragen. ALLE müssen aufmerksam sein.

Beim Sammeln der Unterschriften im November und Dezember haben wir gemerkt, dass es viele BürgerInnen gibt, die an der weiteren Entwicklung Gautings großen Anteil nehmen .

In der facebook-Ortsgruppe wird gegenwärtig immer wieder diskutiert, ob ein weiterer großer Vollsortimenter auf dem AOA Gelände an der Ammerseestraße nötig ist.

Ein erneuter Beweis, dass es an einem Gesamtkonzept für die Bebauung wie für den Verkehr fehlt!

 Es hängt ein gutes Stück weit auch von Ihnen ab, was wir erreichen können, wenn wir es nur wollen.

Bleiben wir gemeinsam aufmerksam!

Herzliche Grüße
Valentin Kraemer für GautingAktiv


17.04.18


16.04.18

Die Entscheidung ist gefallen

Die Mehrheit hat für das Ratsbegehren gestimmt. Selbstverständlich akzeptieren wir das Ergebnis dieses demokratischen Prozesses und gratulieren den Befürwortern des Ratsbegehrens zum Erfolg.

Die Wahlbeteiligung von über 50 % macht deutlich, dass das Interesse für den Neubau am Bahnhof sehr groß ist. Die Entscheidung mit gut 3000 Stimmen für unser Bürgerbegehren hat gezeigt, dass sich viele Bürgerinnen  und Bürger mit der aktuellen Bebauungsplanung sehr intensiv und kritisch auseinandergesetzt haben. Allerdings hat das Ratsbegehren mit ca. 5.600 Stimmen die Mehrheit.

Wir vermuten, dass die Themen Notstandshaushalt und 3-5 Jahre Brache eine große Rolle dabei gespielt haben.

Es ist sehr schade, dass es zu diesem Konfrontationskurs gekommen ist. Denn wir sind überzeugt, dass alle Beteiligten nur das Beste für unseren Ort wollen. Aber statt Einwände aufzunehmen,  wurde der Bebauungsplan nur mit allen Mitteln verteidigt. Ernsthafte Gespräche über unsere Bedenken  hätten viel Geld, Arbeit, Zeit und Nerven erspart. Die letzten 5 Monate hätte man nutzen können, um gemeinsam zu einer besseren Lösung zu kommen.

Wir hoffen, dass die Botschaft beim Gemeinderat und Frau Dr. Kössinger angekommen ist:

Viele Bürgerinnen und Bürger wollen besser in wichtige Planungsprozesse einbezogen werden. Eine Informationsveranstaltung und die gesetzlich vorgeschriebene Beteiligung der Öffentlichkeit reichen bei solch wichtigen Bauvorhaben, die  prägend für unsere Ortsentwicklung sind,  einfach nicht aus. Es gibt in Gauting viele Bürgerinnen und Bürger, die sich für ein lebenswertes Gauting gern engagieren und ihre Kompetenz und Erfahrung einbringen möchten.

Dieser Bürgerentscheid wirkt wie ein Gemeinderatsbeschluss, an den die Gemeinde ein Jahr gebunden ist. Das gilt für das Ratsbegehren genauso wie für das Bürgerbegehren. Wie es jetzt weitergeht hängt daher maßgeblich von Frau Dr. Kössinger und dem Gemeinderat ab.  Unser Appell: Bitte beziehen Sie die Bürgerschaft besser in Ihre Entscheidungsprozesse ein!

Es liegen unseres Wissens etliche Einwendungen für den aktuellen Bebauungsplan vor.  Und da gibt es sicher sehr gute Ideen,  wie die vorliegende Planung mit wenig Aufwand  verbessert werden kann.

Herr Wallraff, ein aus Gauting stammender Architekt, hatte einen Vorschlag gemacht, der auch jetzt noch realisierbar wäre: großzügige, helle Arkaden im Sockelgeschoss. Das hätte sehr viele Vorteile. Mehr Aufenthaltsqualität im Eingangsbereich, Schutz am Busbahnhof für Wartende und Sicherheit für die Kinder auf ihrem Weg vom Bahnhof zur Schule. Der bisherige Gehweg könnte für Radfahrer genutzt werden. Außerdem hätte es eine positive architektonische Wirkung auf die Einheitsfassade. Und das wäre ein deutliches Signal, dass die Gemeinde die Interessen der Bürgerschaft gegenüber dem Investor vertritt.

Wir sind gespannt, wie es weitergeht. Wir werden jedenfalls intensiv verfolgen, ob der Investor seine Versprechungen einhält, die er z.B. bezüglich Mietpreis und Zeitplan gemacht hat.  Und wir können nur hoffen, dass unsere Befürchtungen nicht wahr werden, denn wir werden mit dem Neubau und seinen Folgen die nächsten Jahrzehnte leben müssen.

Viele von Ihnen haben uns  mit Rat und Tat sowie mit Spenden unterstützt. Sie haben uns immer wieder motiviert und Mut gemacht. Allen Unterstützern unseres Bürgerbegehrens  möchten wir daher von Herzen Danke sagen!!!

Mit hoffnungsvollen Grüßen,
Angelika Siegmund im Namen von GautingAktiv


13.04.18

Auf der Zielgeraden

Liebe Mitstreiter*innen,
jetzt geht es in den Endspurt!

Laut Starnberger Merkur lagen gestern im Rathaus bereits 5.852 Briefwahlunterlagen vor. Das entspricht einer Abstimmungsbeteiligung von knapp 37%. Jede Stimme ist daher wichtig!

Wenn Sie ins Wahllokal gehen, bitte unbedingt Ihren Ausweis und den Abstimmungsschein mitnehmen (befindet sich auf der Rückseite des Anschreibens ) – am besten alle zugeschickten Unterlagen. Da durch das Ratsbegehren der Stimmzettel unnötig kompliziert wurde, hier noch einmal das Muster mit den richtigen Kreuzen für uns:

Wir würden uns sehr freuen, wenn möglichst Viele am Sonntagabend ins Rathaus kommen, um die Bekanntgabe des Ergebnisses live zu erleben. Wir werden ab 19:00 Uhr dort sein!

Es wird spannend, wie dieser David gegen Goliath-Kampf ausgehen wird. Auf alle Fälle haben wir mit dem Bürgerbegehren eine intensive Diskussion über die zukunftsfähige Entwicklung unseres Heimatortes ausgelöst und einen Beitrag für eine lebendige Demokratie geleistet!

Bitte diese Mail an Ihren Verteiler weiterleiten. Vielen Dank!

Herzliche Grüße,
Angelika Siegmund im Namen von GautingAktiv


13.04.18

Pressemitteilung zur Behauptung, dass wir Wahlbeobachter einsetzen

In einem Leserbrief wurde behauptet, dass wir Wahlbeobachter einsetzen wollen, da wir der ehrlichen Auszählung der Stimmen misstrauen.  Das ist eine diffamierende Behauptung, die wir aufs Schärfste dementieren:  Wir haben volles Vertrauen, dass es beim Auszählen juristisch einwandfrei und neutral zugehen wird!!!  Es hat auf der Bosco-Veranstaltung von uns sofort diese Antwort auf eine Frage aus dem Publikum nach Wahlbeobachtern gegeben!!


11.04.18

Infoveranstaltung im Bosco am 9.4.2018 war ein voller Erfolg!

das Bosco war zu unserer Veranstaltung am 9.4.2018 randvoll und die Erwartungen der Besucher hoch. Der sehr häufige spontane Beifall und viele positive Rückmeldungen haben uns gezeigt, dass die Veranstaltung ein großer Erfolg war.

In kurzen Vorträgen haben wir die wesentlichen Probleme des aktuellen Bebauungsplanes und unsere Ideen zur ortsverträglichen Umplanung dargestellt. Der mitreißende Vortrag von Michael Wallraff, einem Architekten und Städteplaner aus Wien (aufgewachsen in Gauting), war der absolute Höhepunkt! Unsere Argumente für eine ortsverträgliche Umplanung wurden durch seine Außensicht und Erfahrung bestätigt.

Er hat noch einmal sehr deutlich gemacht, dass die derzeitige Planung aus städtebaulicher Sicht nicht zukunftsfähig ist. Gauting verbaut sich mit den sehr hohen und architektonisch inzwischen überholten Monostrukturen seine Zukunft. Das Gebäude wird die nächsten 70-100 Jahre stehen und die weitere Entwicklung im Ortszentrum prägen.

Er hat viele Vorschläge aufgezeigt, wie das Grundschulareal mit mehr Aufenthaltsqualität gestaltet werden könnte. Statt mit dem oberirdischen Parkplatz und der Stichstraße wertvollen Platz zu verschwenden, sollten die Gebäude etwas weiter zurückgesetzt werden. Mehr Raum an der Bahnhofstraße bietet Anreiz für Fußgänger und Sicherheit für Radfahrer. Durch klügere Anordnung auf dem Grundstück kann die gleiche Fläche für Wohnungen und Gewerbe geschaffen werden. Etwas kleinere Supermärkte sind an dieser zentralen Stelle überlegenswert und schaffen Platz für mehr charmante kleine Geschäfte, evtl. ein einladendes Café oder Bistro nach Süden als Treffpunkt tagsüber.

Sein Appell: Vorbildhafte Gebäude mit hoher Lebensdauer, auf die auch spätere Generationen noch stolz sein können! Mit dem Hinweis auf alte Bausünden sollte man keine neuen rechtfertigen und schon gar nicht mit kurzfristigen, angeblich durch unser Bürgerbegehren ausgelösten Haushaltsproblemen.

Herr Wallraff ist fassungslos, dass dieses für Gauting so wichtige Grundstück ohne Gesamtkonzept für Ortsentwicklung und Verkehr bebaut werden soll. Er hat aufgezeigt, dass Gemeinden im Rahmen eines kooperativen Planungsprozesses innerhalb von 6 Monaten die Grundlage für einen zukunftsfähigen Bebauungsplan erarbeiten können. Es ist für ihn wenig verständlich, dass sich diese Konzeptarbeit in Gauting jahrelang hinzieht.

Da das Gesamtverkehrskonzept im Mai vorgestellt werden soll und auch das Integrierte städtebauliche Entwicklungskonzept (ISEK) in Arbeit ist, kann bis Ende des Jahres eine von Vielen getragene Basis für den Bebauungsplan entwickelt werden. Sontowski will laut Aussage in der SZ vom 9. April 2018 das Grundschulareal nicht aufgeben. Wie schnell ein neuer vorhabenbezogener Bebauungsplan entwickelt wird, liegt dann an der Gemeinde und am Investor. Der immer wieder heraufbeschworene Stillstand von 3-5 Jahren ist eine Manipulation und Drohung zugleich.

 Was bedeutet schon eine Verzögerung von max. 6–12 Monaten gegenüber einer 70–100-jährigen Bausünde, die uns eine lebenswerte Ortsentwicklung verbaut!

Wir sind im Endspurt: Bitte verteilen Sie diese Mail daher möglichst schnell an viele Gautinger!

 

Hier können Sie noch einmal die Präsentation den gekürzten Vortrag und den Vortrag von Michael Wallraff ansehen:

   


06.04.18

GautingAktiv simuliert mit Ballons die Höhe der geplanten Bebauung.

Liebe Freunde von GautingAktiv,

am Samstag, den 24.03.2018, haben wir mit unserer Ballonaktion von 10:00 – 13:00 Uhr den Endspurt beim Bürgerentscheid eingeläutet. Das Wetter meinte es endlich gut mit uns und brachte strahlendem Sonnenschein!

Insgesamt haben wir 20 Ballons von 1,20 Meter Durchmesser steigen lassen, und zwar auf die geplanten Gebäudehöhen von 17,5 und 18,5 Meter.  Der frische Nordwind zog anfangs die Ballons in eine kräftige „Schräglage“, gegen Mittag aber gab es ruhigere Momente, zu denen die Ballons senkrecht standen und die Bauhöhe abzuschätzen war.

Interessant war vor allem der Blick aus verschiedenen Perspektiven (zum Beispiel vom Busbahnhof aus) und es war gut zu erkennen, wie hoch die geplanten Baukolosse die umliegende Bebauung überragen würden. Unsere Aktion erregte ziemliche Aufmerksamkeit und führte zu interessanten Gesprächen und lebhaften Diskussionen.
Viel Spaß beim Anschauen der Bilderstrecke einen  Beitrag weiter unten.

Auch Zukunft Gauting kam und verteilte einen neuen Flyer, der offensichtlich von Sontowski  speziell für diesen Zweck gedruckt worden war. Er entsprach exakt einem der Riesenplakate, die nach der Ankündigung unserer Ballonaktion von Sontowski flugs an den Zaun gehängt worden waren.  Darin wird der geplante Neubau beginnend mit 16,5 über 17,5 bis auf 18,5 m (im Bild unten nicht sichtbar) dargestellt:

Im  Kreisboten beschuldigte uns Zukunft Gauting, gezielt mit falschen Angaben Stimmung gegen die Bebauung zu machen:  „Etwa bei der Gebäudehöhe, die von Seiten der Initiative (gemeint ist GautingAktiv) von 18 m und mehr angegeben werde. Tatsächlich sollen es 15,9 m werden.“  (Original-Zitat aus dem Kreisboten vom 24.3.2018). Fred Rauscher von Zukunft Gauting legt sogar noch nach: „ich musste etwas gegen die Falschmeldungen unternehmen“.

ABER: Wer macht denn da falsche Aussagen?
Sowohl das Plakat am Zaun als auch der Flyer von Sontowski  bestätigen unsere  Angaben!

WICHTIGER HINWEIS:

Am Montag, den 9. April, um 19:30 werden wir im Bosco in Gauting einen Abend mit letzten Infos  zum Bürgerbegehren veranstalten. Hierzu haben wir auch einen interessanten Referenten eingeladen, seines Zeichens Spezialist für Städtebau.

Sie sind hiermit herzlich dazu eingeladen, der Eintritt ist natürlich frei.

Schon am Sonntag, den 8. April, 11 Uhr, veranstaltet die Süddeutsche Zeitung Starnberg, im Kino Breitwand am Bahnhofsplatz eine Podiumsdiskussion Bürgerbegehren vs. Ratsbegehren mit jeweils zwei Diskussionsteilnehmern:
Angelika Siegmund als Vertreterin des Bürgerbegehrens und Gemeinderat  Heinrich Moser (Die Grünen) auf der einen Seite und Gemeinderat Richard Eck und Dr. Andreas Albath als Vertreter des Ratsbegehrens.


06.04.18

Bilderstrecke der Ballonaktion


26.03.18


20.03.18

Ballonaktion zur Bauhöhe am Samstag, den 24.03.2018, von 10:00 – 13:00 Uhr am Grundschulareal

Liebe Gauting-Aktive,
laut Aussage der Gemeinde soll der Versand der Briefwahlunterlagen ab 16.3.2018 erfolgen.

Unser  Antrag, das Amtsblatt mit den Informationen über das Bürgerbegehren und das Ratsbegehren dabei mit zu verschicken, wurde kategorisch abgelehnt. Der gewünschte Effekt:  Die Fragestellung auf dem Stimmzettel allein vermittelt den Eindruck, dass mit dem Bürgerbegehren der Bau von zentralem Wohnraum und Supermärkten verhindert werden soll. Was natürlich absolut nicht stimmt!

In diesen Tagen  wird daher ein 2. Flugblatt zum Bürgerbegehren an alle Haushalte verteilt. Es soll unsere Ziele für alle verdeutlichen, die sich vielleicht noch nicht so intensiv mit dem Thema beschäftigt haben. Und außerdem  Hilfestellung zum Ausfüllen des Stimmzettels für ein erfolgreiches Bürgerbegehren  geben. Durch die Stichfrage ist es unbedingt notwendig, alle 3 Kreuze richtig zu platzieren:  Link zum Flugblatt

Durch die Darstellungen des Investors wird nicht deutlich, welche Wirkung die Bauwerke tatsächlich haben werden.  In der Schweiz ist es Pflicht, die Ausmaße eines geplanten Gebäudes durch ein sogenanntes Schaugerüst (z.B. durch Metallstäbe) abzustecken und damit für alle sichtbar zu machen. Leider wurde der Vorschlag einer Bürgerin in der Bürgerfragestunde vor der Gemeinderatssitzung am 15. März, die Ausmaße des geplanten Neubaus sichtbar zu machen, von Frau Dr. Kössinger pauschal als „in 4 Wochen nicht machbar“ abgelehnt.  Warum nimmt sie Anregungen von uns Bürgern nicht auf  und gibt sie als Forderung an den Investor weiter? Denn machbar ist es! Wir haben dazu nachgeforscht:  Laut Auskunft von Schweizer Firmen wäre es im Zeitrahmen realisierbar.

Wir haben sogar noch einen schnelleren Weg gefunden, sich ein besseres Bild über die Dimensionen des Neubaus zu machen:
Am Samstag, den 24.03.2018, werden wir von 10 – 13 Uhr mit Ballons die Bauhöhe simulieren! Außerdem stehen wir für alle Fragen zum Bürgerbegehren zur Verfügung.
Kommen Sie vorbei und machen sich selbst ein Bild!
(Bitte beachten: Die Wettervorhersage sieht aktuell gut aus, aber bei stärkerem Regen oder Wind müssen wir die Aktion verschieben.)

Informieren Sie bitte auch Ihre Freunde und Bekannten über unsere Ballonaktion, damit sich möglichst viele BürgerInnen eine bessere Vorstellung über die Wirkung der geplanten Baukolosse machen können!!


10.03.18

Wichtige Informationen zum Bürgerentscheid am 15. April 2018

Liebe Gauting-Aktive,

wir haben uns sehr intensiv mit allen uns verfügbaren Informationen über das Bauvorhaben auf dem ehemaligen Grundschulareal  auseinandergesetzt. Unser Faltblatt zur Information über unser Bürgerbegehren  Link zum Faltblatt wurde an alle Haushalte verteilt. Außerdem haben wir unsere Kommentare zu der im Januar verteilten „Sonderausgabe der Gemeinde zum Grundschulareal“ auf unserer Homepage veröffentlicht. Link auf Faktencheck.

Spätestens am 25. März 2018 muss die Bürgerschaft der Gemeinde Gauting (dazu gehören alle Ortsteile: Stockdorf, Unterbrunn, Oberbrunn, Buchendorf, Hausen, Gauting  inkl. Königswiesen) über den Bürgerentscheid informiert sein.  Die Gemeinde verschickt direkt Briefwahlunterlagen mit dem Stimmzettel an alle Wahlberechtigten, aber keine weiteren Informationen dazu über die Inhalte unseres Bürgerbegehrens und des Ratsbegehrens.  Dazu wird es nur eine Bekanntmachung in ortsüblicher Form im Amtsblatt der Gemeinde geben. Eine breite Verteilung plant die Gemeinde nicht. Das Amtsblatt soll lediglich im Rathaus und Gemeindebüro ausgelegt und auf der Internetseite veröffentlicht werden.

Der Stimmzettel allein vermittelt leider durch die Fragestellung für unser Bürgerbegehren ein irreführendes Bild, da die Information über unsere Zielsetzung von der Unterschriftenliste fehlt. Aus juristischen Gründen können wir mit der Fragestellung nur die Umsetzung der aktuellen Planung verhindern, damit eine Umplanung stattfinden kann. So entsteht der Eindruck, dass wir einen Baustopp erreichen wollen und dann ein neuer Investor gesucht werden muss. Das ist aber nicht unsere Absicht. Wir wollen erreichen, dass das ganze Bauvorhaben kleiner und besser  zu Gauting passend gestaltet werden soll. So steht es auch in unserem Unterschriftsblatt  (Link auf den Punkt Bürgerbehren ) und das war auch unsere Argumentation beim Sammeln der Unterschriften. Wenn die Gemeinde will, kann mit einer Umplanung sofort nach dem erfolgreichen Bürgerbegehren begonnen werden. Wir sind bereit, dabei intensiv mitzuwirken.

Das von Sontowski in den Broschüren dargestellte Szenario „Zitat: Bei einem Stopp der Planung würde wohl noch viele weitere Jahre Stillstand auf dem Areal herrschen und eine Brache mitten im Zentrum bleiben“ ist für uns absolut nicht nachvollziehbar. Es liegt in der Hand der Gemeinde, den Prozess schnell voran zu treiben. Zumal ja dieses Jahr endlich das Gesamt-Verkehrskonzept und das Integrierte Städtebauliche Entwicklungskonzept (ISEK) fertig werden sollen. Aus unserer Sicht schafft  die derzeitige vorhabenbezogene Planung (von der Gemeinde immer als „vorweg-genommen“ bezeichnet)  Tatsachen, die eine bessere Gesamtlösung behindern werden.

Bitte unterstützen Sie uns und verteilen Sie diesen Newsletter nach Möglichkeit an viele Freunde und Bekannte in der Gemeinde.


Faktencheck

Download Faktencheck (PDF) oder Klick auf die Grafik


27.02.18

Sontowski und das Grün
Für wie dumm hält der Investor die Gautinger Bürger?

Liebe Gauting-Aktive,

„hier entsteht viel Grün“, lässt uns Sontowski auf einem der Werbetransparente am Bauzaun in der Bahnhofstraße
wissen (rechts). Eine regelrechte Irreführung  für alle, denen die Details bekannt sind:

  • Laut Umweltgutachten (einzusehen HIER) werden erst einmal alle 33 gestandenen Bäume entlang des ehemaligen  Schulhofs und des P+R-Platzes gefällt, als direkte oder mittelbare Folge des Bauvorhabens und der P+R-Neuplanung. Vier kleine neue Bäume zwischen den Längsparkplätzen entlang der Bahnhofstraße sollen sie ersetzen.
  • Dann gibt es auf den Dächern – in 6 m (Sockelgeschoss) bzw. über 17 m Höhe –  eine niedrige Dachbegrünung (zum Teil mit Büschen), die für den Passanten unsichtbar ist. Außerdem auf dem oberirdischen Parkplatz Rankpflanzen über einer Pergola. Dem Baum, der in der Tiefgarage angepflanzt wird und durch ein Loch in der Decke wachsen soll, ist sicher kein langes Leben beschieden.

So wird den Gautingern über die tatsächlichen Folgen des Bauvorhabens etwas vorgetäuscht. Dass eine bescheidene Dachbegrünung deutlich weniger für eine bessere Luftqualität leisten kann als 33 im Erdreich verwurzelte, gestandene
Bäume, lässt man einfach unter den Tisch fallen. Wo wird hier das Ziel der Gemeinde, eine bessere Aufenthaltsqualität zu schaffen, erreicht? Wie kann man das gegenüber den Schulkindern verantworten?

GautingAktiv bietet seit kurzem auf seiner Website www.gauting-aktiv.de die Unterlagen zu dem Bauvorhaben an (Menüpunkt Grundschulareal). Die Gemeindeverwaltung hat sie in ihrem Archiv verschwinden lassen. Machen Sie sich gern einen Download und nehmen Sie sich etwas Zeit, diese  Unterlagen  durchzusehen. Es lohnt sich! – Zu den Plänen geht es HIER.

Bleiben Sie uns gewogen, auch wenn die Gegenseite mit Hilfe der Finanzpower der Gemeinde und des Investors so massiv auftritt. Und bitte: VERTEILEN Sie diesen Newsletter an möglichst viele Freunde und Bekannte – so wirkt er am besten!


21.02.18

Bebauungsplan (182) zum ehemaligen Grundschulareal auf der Website von GautingAktiv

Liebe Gauting-Aktive,

die Bürger Gautings sollen am 15. April in einem Bürgerentscheid über die Bebauung des ehemaligen Grundschul-Areals entscheiden. Mittlerweile sind leider der Bebauungsplan und die betreffenden Gutachten in der Aktualität wie von Mitte November bis Mitte Dezember 2017 ausgelegt auf der Website der Gemeinde nicht mehr leicht einzusehen.

GautingAktiv bietet deshalb auf seiner Website www.gauting-aktiv.de diese 23 Dateien ab sofort an (Menüpunkt Grundschulareal). Machen Sie sich gern einen Download und nehmen Sie sich etwas Zeit, diese komplexe Materie zu studieren. Zu den Plänen geht es HIER.

Sie werden sehen, dass

  • die geplante Bebauung nicht ortsverträglich ist und über kurz oder lang auch auf der gegenüberliegenden Seite der Bahnhofstrasse zu einer ähnlich massiven Bebauung führen dürfte,
  • die erheblichen Verkehrsprobleme an der Doppelkreuzung am Kriegerdenkmal und Zufahrt zu Grundstück / P+R-Tiefgarage leicht abzusehen sind,
  • und die Abgas- und Lärmbelastung für den Pausenhof der Grundschule stark ansteigen werden.

Für den Neubau muss die Gemeinde auf eigene Kosten umfangreiche Baumaßnahmen an der Doppelkreuzung am Kriegerdenkmal und für den Bau der P+R Tiefgarage durchführen, die einen erheblichen Teil des Verkaufspreises verschlingen werden, von dem die Bürgermeisterin behauptet, ihn für andere Projekte zu benötigen.

So plant die Bürgermeisterin gleichzeitig einen millionenteuren (7,6 Mio. € aktuell laut Kämmerin) Umbau des Schwimmbads anstatt es deutlich billiger reparieren zu lassen. Dabei sollen die BürgerInnen glauben, dass das Schwimmbad geschlossen werden muss, wenn ein Teil des Verkaufspreises zurückbezahlt werden müsste, falls der Neubau auf dem ehemaligen Grundschulareal nicht genau so ausgeführt wird, wie von ihr verlangt.

Bleiben Sie uns weiter gewogen, wenn auch die Gegenseite mit der Finanzpower der Gemeinde und des Investors auftritt.


14.02.2018

Zwei Veranstaltungstipps zu Städtebau und Architektur

  • 18. Februar 2018, 11 Uhr, Kino Breitwand
    Film-Matinee mit Diskussion: „The Human Scale“ von Jan Gehl
  •  19. Februar 2018, 20 Uhr, bosco
    „Kino Breitwand und Ärztehaus in Gauting – vom Entwurf zum Gebäude“

Liebe Gauting-Aktive,

wir möchten Sie auf zwei Veranstaltungen hinweisen, die in engem Zusammenhang mit unserem Anliegen, einem lebenswerten Gauting für alle Bürger, stehen. Veranstalter sind die Gruppe ArchitekturSichten und das Theaterforum e.V.

Sonntag, 18. Februar 2018

„The Human Scale“ in der Film-Matinee fragt: Wie und wo kann die „Stadtmaschine“ menschlich gemacht werden? Jan Gehl antwortet: auf Plätzen, in Straßen und Parks. Das sind die Orte, an denen sich Menschen direkt und spontan begegnen und treffen können. Seit fünf Jahrzehnten wirbt Jan Gehl weltweit erfolgreich für diese Idee, wirbt für den Rückbau von Straßen, die Zähmung des Individualverkehrs und den Bau von Fußgängerzonen. Der Film zeigt die Bedeutung und die Gestaltungsmöglichkeiten des öffentlichen Raums.
DK 2012 | OmU | Regie: Andreas Daalsgard
Gesprächsleitung: Arbeitsgruppe Architektursichten

Montag, 19. Februar 2018

„Kino Breitwand und Ärztehaus in Gauting – vom Entwurf zum Gebäude“

Eine ungewöhnliche Konstellation an entscheidender Stelle in Gauting: Zwei Gebäude, zwei Bauherren, zwei Architekten. Der Erfolg war für alle Beteiligten hart zu erringen. Sie berichten darüber und erzählen ein spannendes Kapitel aus der Gegenwart der Gautinger Baugeschichte.
Referenten:
Dipl.-Ing. Nicolai Baehr, Architekt, Necologix GmbH
Joseph Reichenberger, Vorstand Joseph Reichenberger GmbH & Co KG

Wir freuen uns, Sie möglichst zahlreich wieder zu sehen und danken schon jetzt den Veranstaltern!


17.01.2018

Wir haben es geschafft!

Die Gemeinde muss unseren geforderten Bürgerentscheid durchführen!
Die Abstimmung dazu findet am  15. April 2018 statt.

 Liebe Gauting-Aktive,

die außerordentliche Gemeinderatssitzung für die Zulässigkeit unseres Bürgerbegehrens fand am 16.01.2018 statt. Der Gemeinderat hat einstimmig die Zulässigkeit bestätigt, da die Formulierung des Begehrens und die Anzahl Unterschriften alle rechtlichen Vorgaben erfüllt haben.

Unter widrigen Umständen und in nur 3 Wochen haben fast 20% der Wähler das Bürgerbegehren unterschrieben, weil sie mit der Bebauung gemäß der vorliegenden Planung nicht einverstanden sind. Aber selbst dieses starke Signal an die Bürgermeisterin und den Gemeinderat, die Planung noch einmal zu überdenken,  ist offensichtlich nicht angekommen!!

Stattdessen wird unserem Bürgerbegehren ein Ratsbegehren entgegengesetzt, das der Gemeinderat mehrheitlich beschlossen hat. Mit diesem zweiten Bürgerentscheid sollen Bürger die Verwirklichung der aktuellen Planung zur Bebauung unterstützen. Also genau das Gegenteil von unserer Forderung. Sollten beide Bürgerentscheide mehrheitlich mit Ja beantwortet werden, bestimmt eine von jedem zu beantwortende Stichfrage, welche Entscheidung dann gelten soll. Zum detaillierten Ablauf wird (auch von uns) rechtzeitig informiert.

Zur Entscheidung standen auch noch 2 Anträge an den Gemeinderat, die auf der Bürgerversammlung am 20.11.2017 von fast allen 200 Anwesenden unterstützt wurden. Gefordert wurde darin der Baustopp mit dem Ziel, eine ortsverträgliche Bebauung und bessere Lösung für die Grundschule zu erreichen. Der Gemeinderat lehnte beide Anträge einstimmig ab, da diese ja unser Bürgerbegehren unterstützen.

Auch der Antrag der Fraktion Bündnis/Die Grünen, am runden Tisch nach Kompromissen zu suchen, um möglichst schnell zu einer gemeinsam getragenen Planung zu kommen, wurde mehrheitlich abgewiesen.  Für uns absolut nicht überraschend, da auch bisher keinerlei Gesprächsbereitschaft seitens der Bürgermeisterin und des Gemeinderates zu erkennen war.

Die Kommunikation, die seitens der Bürgermeisterin mit der Bürgerschaft praktiziert wird, ist leider nur einseitig. Sie beantwortet Fragen und stellt ihre Position dar. Interessant war in der Bürgerfragestunde, dass dazu genau die „richtigen“ Fragen seitens ZukunftGauting gestellt wurden.

Wir als GautingAktiv hatten das Recht und damit erstmals die Chance, die Begründung für unser Bürgerbegehren in der Gemeinderatssitzung kurz darzustellen. Eine Diskussion über kritische Punkte zur Bebauung des ehemaligen Grundschulareals konnten wir aber auch dadurch nicht erreichen.

Die einzige Möglichkeit,  um den grundsätzlichen Einwendungen der Bürger zur Bebauung des Grundschulareals Gehör und Gewicht zu verleihen, ist nun tatsächlich der Bürgerentscheid!

Die sehr gut besuchte Gemeinderatssitzung (ca. 100 Bürger) macht deutlich, dass durch das Bürgerbegehren eine lebendige Diskussion der Bürgerschaft und die Hoffnung auf Mitgestaltungsmöglichkeiten ausgelöst wurde. Das ist gelebte Demokratie! Dazu wünschen wir uns einen sachlichen und konstruktiven Austausch mit allen Beteiligten! 

Leider ist mit der rechtlich notwendigen Formulierung des Bürgerbegehrens bei manchen der Eindruck entstanden, dass wir das Bauvorhaben verhindern wollen. Das Gegenteil ist wahr!!

Wir unterstützen die Ziele der Gemeinde bezüglich Aufwertung des Bahnhofquartiers, Einkaufsmöglichkeiten und Wohnraumschaffung im Zentrum ausdrücklich!

Die Gemeinde hat heute an alle Haushalte in Gauting eine Informationsbroschüre zur geplanten Bebauung des ehemaligen Grundschulareals verteilt.  Wir werden dazu so bald wie möglich Stellung nehmen. Denn wir sehen noch zu viele ungelöste Probleme bei der aktuellen Planung:

  • Keine kluge Ausnutzung der Fläche, ein vollständig zubetoniertes Grundstück,
  • 5-geschossiges Funktionsgebäude ohne Aufenthaltsqualität
  • Zu wenige preisgebundene Wohnungen
  • Problematische Verkehrsführung und nur oberirdische Kundenparkplätze
  • Beeinträchtigung der Grundschule
  • Kaum Grün

Wir sind gespannt, ob die im Anschreiben angebotenen Gespräche für alle Bürger gelten. Wir  sind jedenfalls gesprächsbereit! Denn wir wollen möglichst schnell zu einer Klärung und gemeinsamen Lösung der absehbaren Probleme für die Bebauung des Grundschulareals mit der Gemeinde und dem Investor kommen.

Wir brauchen für die Aktionen, die wir bis zum Bürgerentscheid durchführen wollen, noch gute Ideen und viel Unterstützung! Wenn Sie mitmachen wollen, melden Sie sich doch bitte bei uns!!
Es gibt viel zu tun – packen wir es an!

Herzliche Grüße,
Angelika Siegmund und Dr. Eckhard Müller-Guntrum

Unsere Kontoverbindung zur finanziellen Unterstützung unserer Aktionen:
GautingAktiv /  VR-Bank Gauting  / DE24 7009 3200 0002 2953 18


12.01.2018

Wichtiger Termin

Liebe Gauting-Aktive,

in einer Sondersitzung am Dienstag den 16. Januar 2018 um 19.30 entscheidet der Gemeinderat über die formalrechtliche Zulässigkeit unseres Bürgerbegehrens!

Davor findet um 19.00 Uhr die Bürgerfragestunde statt, in der auch Fragen zu den Themen der Gemeinderatssitzung gestattet sind.

Interessenten empfehlen wir dringend, sehr rechtzeitig zu kommen.

Zur Abstimmung kommen:

  1. der Antrag von Gauting Aktiv auf Durchführung eines Bürgerentscheids
  2. das Ratsbegehren der Ausschussgemeinschaft
  3. die beiden Anträge aus der Bürgerversammlung vom 20. November, das Bauprojekt zu stoppen und eine orts- bzw. grundschulverträgliche Planung in Auftrag zu geben
  4. ein Antrag der Grünen zu möglichen Änderungen am Bebauungsplan 182

Wir sind verwundert, dass unsere Ziele in der Öffentlichkeit häufig falsch wiedergegeben werden und auf die von uns kritisierten Punkte so wenig eingegangen wird. Wir stellen deswegen noch einmal klar:

Wir unterstützen grundsätzlich die Ziele der Gemeinde bei diesem Bauvorhaben (Quelle: www.gauting.de):

  1. Aufwertung des Bahnhofsquartiers und der Bahnhofstraße als zentraler Dreh- und Angelpunkt unserer Gemeinde
  2. Wohnraumschaffung im Zentrum
  3. Wohnortnahe Versorgung (Schaffung von Einkaufsmöglichkeiten im Zentrum)

Außerdem liegt uns an einer raschen Erstellung (Modifizierung) und Umsetzung der Planung.

Wir sind allerdings der Meinung, dass die Planungen sowohl auf Seiten des Investors als auch der Gemeinde wenig ortsverträglich sind und zahlreiche Probleme (insb. Verkehrsprobleme) mit sich bringen, die einer Lösung bedürfen.

Die negativen Folgen für die Grundschule und ihre Schüler, wie für alle Verkehrsteilnehmer kommen in der Öffentlichkeit überhaupt nicht zur Sprache.

Die hohen Kosten, die auf die Gemeinde zukommen, für den Umbau der Staatsstraße am Kriegerdenkmal (für die das staatliche Bauamt nicht zuständig ist, weil es sich um ein Projekt der Gemeinde handelt), für die Zufahrt zum Kundenparkplatz und zur Bewohner-Tiefgarage auf dem Sontowski-Grundstück sowie zu den S-Bahn-Pendler Parkplätzen auf dem P+R-Platz werden ebenfalls verschwiegen.

Es geht beim anstehenden Bürgerentscheid nicht nur um das Grundstück eines Investors, der kauft, baut und – wie wir inzwischen vom Investor selbst erfahren haben – danach en bloc wieder an eine Bank oder Versicherung verkauft, sondern es geht weit darüber hinaus um den Bebauungsplan und den Flächennutzungsplan, d.h. um die Auswirkungen der geplanten Bebauung auf die gesamte obere Bahnhofstraße mitsamt Bahnhofsareal sowie Teile der Ammerseestraße und die Zufahrten zum P+R-Gelände inkl. Busverkehr.

Ein sehr komplexes Thema mit weitreichenden Folgen.
Es sollte doch möglich sein, eine zukunftsfähige Lösung dafür zu finden, die zu mehr preisgünstigem Wohnraum, ortsverträglicher Bebauung, mehr Aufenthaltsqualität und zu mehr Sicherheit und weniger Belastung der Verkehrsteilnehmer und der Schule führt.

Wir danken Ihnen für Ihre bisherige Unterstützung und hoffen, dass wir auch weiterhin auf dem Weg zum Bürgerentscheid mit Ihnen rechnen können! Um den Erfolg zu sichern, werden noch einige Aktionen notwendig sein. Daher würden wir uns über Beiträge zur Finanzierung sehr freuen!

Wir sehen uns bei der Gemeinderatssitzung.

Kontoverbindung: GautingAktiv  /  VR-Bank Gauting  /  DE24 7009 3200 0002 2953 18


29.12.2017

Das Offizielle Ergebnis – ein großer Erfolg

Liebe Gauting-Aktive,

nachdem auch nach der offiziellen Übergabe der Unterschriften an Frau Dr. Kössinger uns noch unterschriebene Listen erreichten, haben wir gestern aus dem Rathaus mündlich das folgende Ergebnis des Bürgerbegehrens mitgeteilt bekommen: 2929 Unterschriften wurden abgegeben, davon nur 256 ungültige. Das heißt: 2673 gültige Unterschriften bei etwa 1270 mindestens benötigten.

Wir haben weit mehr als das Doppelte der nötigen Unterschriften erreicht!

Ein Riesen-Erfolg und ein starkes Signal der Bürger an die Gemeinde!

Danke an Sie alle, die Sie überzeugt waren und so zahlreich auch Ihre Freunde und Nachbarn überzeugt haben.

Was kommt nun als nächstes?

Vermutlich am 16. Januar wird der Gemeinderat tagen und den Weg frei machen für einen Bürgerentscheid. Das weitere Procedere finden Sie einen Absatz weiter unten. (siehe: „Wie geht es weiter?“ v. 19.12.2017)

Wer wir sind

Immer wieder taucht die Frage auf, wer denn hinter dem Bürgerbegehren steht.

Ganz einfach – es sind engagierte Gautingerinnen und Gautinger, die sich um die nachhaltige Entwicklung Gautings sorgen. Unser Interesse an Gauting reicht weit über das des Investors hinaus, der Kaufen-Bauen-Verkaufen in möglichst kurzer Zeit abhandeln möchte. Nach drei, vier Jahren ist er weg, und die Gautinger haben mit seinem Werk Jahrzehnte zu leben. Das Bürgerbegehren ist frei von wirtschaftlichen Interessen und parteiunabhängig.

Nächstes Ziel ist, einen erfolgreichen Bürgerentscheid herbeizuführen.

Viele Bürgerinnen und Bürger Gautings teilen den Wunsch nach einem Innehalten und Überdenken der Planung für das so wichtige Grundschulareal. Beim Sammeln der Unterschriften ist es uns aufgefallen: Gautinger jeden Alters, jeder sozialen Schicht und aus jedem Ortsteil haben das Bürgerbegehren unterschrieben.

Was wir wollen

  • eine zügige Bebauung des Grundschulareals; das heißt aber nicht „schnell alles verkehrt machen“
  • eine Lösung der vorprogrammierten Verkehrsprobleme durch tragfähige Konzepte
  • eine belebte Ortsmitte mit Grünflächen und Aufenthaltsqualität
  • Einkaufsmöglichkeiten zur Nahversorgung
  • mehr bezahlbaren Wohnraum für alle
  • eine maßvolle Architektur mit Gesicht
  • eine faire Mitwirkung der Bürger in einem offenen und konstruktiven Dialog
  • eine Wahrnehmung ihrer Planungs- und Gestaltungshoheit durch die Gemeinde

Wir wünschen Ihnen ein friedliches Neues Jahr 2018 und uns allen einen erfolgreichen Bürgerentscheid für ein lebenswertes Gauting.


19.12.2017

Wie geht es weiter?

Liebe Gauting-Aktive,

Gestern haben wir 517 Unterschriftslisten an Frau Dr. Kössinger übergeben. Innerhalb von nur 3 Wochen ist es uns mit Ihrer Hilfe gelungen, knapp 3.000 Unterschriften von fast 20% der Gautinger Wahlberechtigten zu bekommen!

Wie geht es jetzt weiter?

Die Gemeinde wird nunmehr die Unterschriften prüfen und voraussichtlich am 16. Januar in einer außerordentlichen Gemeinderatssitzung über den angestrebten Bürgerentscheid befinden. Angesichts der hohen Stimmenzahl wird diese 2.  Phase mit Sicherheit kommen und zu einem Bürgerentscheid führen (vermutlich in der 2. Hälfte April). Die Organisation des Bürgerentscheids liegt dann bei der Gemeinde, sodass es ähnlich wie bei einer politischen Wahl zu einem „Urnengang“ kommen wird. Laut ihrer eigenen Ankündigung will Frau Dr. Kössinger diesem Bürgerentscheid ein Ratsbegehren entgegenstellen. Unsererseits sind wir also gefordert, unsere Argumente in der breiten Öffentlichkeit weiterhin und vielleicht sogar intensiviert vorzubringen, denn dann kommt es nicht nur auf eine noch höhere Zahl an Unterstützern an (mindestens 3.500 Stimmen), sondern wir müssen auch mehr Stimmen bekommen als die Befürworter der jetzigen Planung der Gemeinde.

Noch kurz zu zwei immer wieder vorgetragenen Vorwürfen der Gegner des Bürgerbegehrens:

  • Diese werfen uns immer wieder vor, dass wir uns in undemokratischer Weise über die eindeutige Mehrheitsentscheidung des Gemeinderats hinwegsetzen würden. Das Gegenteil ist jedoch richtig: Der Gesetzgeber hat ja gerade die Möglichkeit geschaffen, dass die Bürger sich gegen eine Entscheidung ihres Gemeinderats mit einem Bürgerbegehren zur Wehr setzen können. Und angesichts der bisherigen, sehr fragwürdigen Bürgerbeteiligung sollten wir von diesem Recht auf jeden Fall Gebrauch machen.
  • Ferner müssen wir uns immer wieder mit dem Vorwurf auseinandersetzen, dass wir die Gautinger Bürgerschaft spalten würden. Würden wir die Planung der Gemeinde stillschweigend akzeptieren, wären der Riss in der Gemeinde zwischen Befürwortern und Gegnern und die Unzufriedenheit bei zahlreichen Bürgern dann geringer? Die große Zustimmung zu unserem Bürgerbegehren spricht da doch eine deutliche Sprache. Ein Riss lässt sich nur dann begrenzen, wenn sachlich und fair miteinander umgegangen wird, und das wünschen wir uns allemal.

In diesem Sinne wünschen wir Ihnen allen Frohe Weihnachten, ruhige Tage der Muße und Entspannung und für 2018 wieder Elan und dann Erfolg beim nächsten Schritt, dem Bürgerentscheid. Wir brauchen Sie auch weiterhin an unserer Seite!


18.12.2017

Geschafft!

Liebe Gauting-Aktive,

wir haben es geschafft! Innerhalb von wenigen Wochen ist es uns mit Ihrer Hilfe gelungen, rund 2.600 Unterschriften von Gautingern*innen zu bekommen, die mit uns für ein Innehalten, Überdenken und Umplanen des Projektes auf dem Grundschulareal eintreten! Damit haben wir mehr als doppelt so viel Unterschriften, wie wir benötigen!

Wir von Gauting-aktiv haben es organisiert. Getragen wurde es aber von Ihnen mit Ihren Unterschriften und dass Sie losgezogen sind, um selbst Unterschriften zu sammeln. Ohne den Einsatz der Vielen wäre es nicht gelungen. Und wir konnten sogar unsere Unterschriftslisten in etlichen Geschäften auslegen. Ihnen allen ein herzlicher Dank fürs Mitmachen und Ihre Unterstützung!

Ihre Unterschriften ermöglichen nun die Wahlmöglichkeit für alle Gautinger beim Bürgerentscheid im nächsten Vierteljahr. Durch mehr Information kann es nun zu einer regen Diskussion in der Gemeinde und damit zu einer wirklichen Beteiligung der Öffentlichkeit kommen, die uns von der Gemeindeverwaltung bisher vorenthalten wurde.

In den nächsten Tagen werden wir Sie über unser weiteres Vorgehen informieren.

Einstweilen nochmals ein großes Dankeschön! Freuen Sie sich mit uns und bleiben Sie an unserer Seite!


Flugblatt


14.12.2017

Chronik einer Bürgerbeteiligung, die keine war


Treffen mit der Presse am Grundschulareal

12.12.2017

Am Dienstag 12. Dezember hat die Bürgerinitiative GautingAktiv morgens früh um 9 Uhr die Presse zu einer Ortsbesichtigung mit anschließendem Gespräch eingeladen. Unseren Standpunkt haben wir dabei nicht nur mündlich erläutert, sondern auch in Kurzfassung als Pressemitteilung übergeben. Dazu eingeladen wurde auch ein Vertreter des Verkehrsclubs Deutschland e.V. (VCD), Landesverband Bayern. Herr Schiener hatte sich anhand der Pläne der Gemeinde Gauting über die örtlichen Verhältnisse informiert und auch eine Erklärung an die Presse abgegeben.


Ausgegraben

Artikel aus Starnberger Merkur vom 10.04.2017


Artikel aus Süddeutscher Zeitung vom 08.12.2016


Verkehrswege

07.12.2017

Wir haben zum besseren Verständnis des Bauvorhabens eine Skizze angefertigt. Sie basiert auf den im Rathaus öffentlich ausgelegten Plänen und Gutachten und zeigt die für uns besonders kritischen Auswirkungen auf den Verkehr und damit die Schulwege der Grundschüler.


04.12.2017

Richtigstellung Artikel in der SZ vom 4.12.2017.

Die Information, dass wir auf unserer Website Unterschriften sammeln, ist vielleicht missverständlich. Wir brauchen für ein Bürgerbegehren unbedingt  Original-Unterschriften.
Daher ist ein Sammeln wie bei Petitionen  auf der Website gar nicht möglich. Wir bieten jedoch die Möglichkeit, die Unterschriftenliste auszudrucken – zusammen mit wichtigen Informationen dazu.

In der SZ wurde berichtet, dass wir einen Info-STAND unter den Arkaden vor dem Fahrradladen Nast in der Bahnhofstraße (neben dem Cafe vor Ort) einrichten.  Das ist so nicht korrekt. Uns wurde  ein offizieller Info-Stand an dieser geschützten Stelle leider nicht genehmigt.

Aber da viele Bürger nachgefragt haben, wo sie Unterschriften leisten können, ermöglichen wir  an diesem Standort zu den folgenden angekündigten Zeiten einen Kontakt zum Unterschreiben mit uns:

  • am Dienstag und Mittwoch von 16:00 – 18.00 Uhr und
  • von Donnerstag bis Samstag von 11:00 – 13:00 Uhr.
    Wir haben diesen Treffpunkt  „Gauting-aktiv Info-Punkt“ benannt. Es gab offensichtlich eine begriffliche Verwechslung mit einem  Info-Stand!!!

Zu Ihrer Information finden Sie die SZ-Artikel, auf die wir uns beziehen,  sowie unsere Original-Stellungnahme dazu unter Presse.


02.12.2017

Wo kann man sich informieren und unterschreiben

Wir werden immer wieder gefragt, wo das Bürgerbegehren unterschrieben werden kann.

Inzwischen liegen Unterschriftslisten

  • in der Gisela Apotheke, Münchener Straße 29,
  • im Naturkostladen Mückenhausen in der Bahnhofstraße 34
  • bei Miraprint in der Danziger Straße 1
  • bei Markus Nast im Fahrradladen in der Bahnhofstraße 21
  • im Öko&Fair Umweltzentrum in der Berengariastr. 5
    und auch noch in einigen anderen Geschäften.
    Bitte fragen Sie in den Geschäften nach, wenn Sie dort unseren Flyer sehen.

Im Rathaus – wie es einige vermutet haben- ist das leider NICHT möglich, denn die Gemeinde ist für die gegenwärtige Planung verantwortlich und damit Gegner unseres Bürgerbegehrens.

Wir richten ab nächster Woche einen Gauting-Aktiv Info-Punkt in der Bahnhofstraße unter den Arkaden vor dem Fahrradladen (neben dem Cafè VorOrt ) ein.
Da uns an diesem von Wind und Wetter gut geschützten Platz  kein Info-Stand von der Gemeinde genehmigt wurde, werden wir dort am Dienstag und Mittwoch von 16–18 Uhr sowie  Donnerstag bis Samstag von 11–13 Uhr  für Fragen  zur Verfügung stehen. Und natürlich hoffen wir auf viele Unterschriften!

Um darauf aufmerksam zu machen, stellen wir Plakate an verschiedenen Stellen auf.

Noch ein sehr wichtiger Hinweis:
Unterschriften ohne Angabe des Geburtsdatums sind leider ungültig, da die Gemeinde das zur Identifizierung verlangt.

Wir haben inzwischen auf unserer Homepage einen Menüpunkt „Ihre Fragen“ eingerichtet.
In dieser Rubrik finden Sie unsere Antworten auf häufig gestellte Fragen.
Schauen Sie mal rein!

Den  Artikel in der SZ vom 01.12.2017 „ Bürgermeisterin denkt über ein Ratsbegehren nach“ und unsere Stellungnahme dazu finden Sie unter dem Menüpunkt Presse

Wir wären sehr dankbar, wenn Sie diese Informationen weiter verbreiten.
Machen Sie mit!


28.11.2017

Unterschriftensammler gesucht

Wir haben am letzten Wochenende die Sammlung von Unterschriften für das Bürgerbegehren gestartet.

Das erste Wochenende unserer Unterschriftensammlung lief sehr gut an. Wir haben bereits 400 Unterschriften gesammelt. Viele kamen gezielt zum Unterschreiben auf Grund der Artikel in der Presse, andere ließen sich erst einmal  von uns informieren. Auf jeden Fall war das Interesse groß.

Um jedoch tatsächlich die 2.000 Unterschriften zu bekommen, brauchen wir breite Unterstützung, damit wir viele Bürger erreichen!

Daher unsere Bitte: Sammeln Sie bei Nachbarn sowie im Freundes- und Bekanntenkreis Unterschriften. Und versuchen Sie, andere zum Sammeln von Unterschriften in ihrem Umfeld zu gewinnen.

Sie können die Unterlagen für die Unterschriftensammlung hier von unserer Homepage herunterladen.

In Kürze finden Sie auf unserer Homepage die häufigsten Fragen, die uns beim Sammeln gestellt wurden, dazu unsere Argumente, die Ihnen beim Diskutieren helfen können.

Werden auch Sie aktiv!

Darüber hinaus wären wir sehr dankbar, wenn Sie uns bei unseren Sammelaktionen an belebten Plätzen vor Geschäften und Märkten  (z.B. Wochenmarkt in Gauting oder Weihnachtsmarkt) unterstützen. Am effizientesten ist die Arbeit im Tandem. Ein Mitglied unseres Teams kann dabei die Beantwortung tiefergehender Fragen  übernehmen. Aber viele Bürger wollen einfach nur unterschreiben und über das Thema reden.

Uns erreichen  inzwischen auch viele Anfragen, wo unsere Listen zur Unterschrift ausliegen.

Kennen Sie zentrale Plätze, wo das möglich wäre?  Auf alle Fälle wollen wir einen Gauting-Aktiv Info-Punkt einrichten, der zu festen Zeiten besetzt ist.

Helfen Sie mit! Melden Sie sich per Mail unter info[at]gauting-aktiv.de mit Ihren Kontaktdaten. Wir rufen Sie dann zur Abstimmung von Einsatzmöglichkeiten an.


25.11.2017

Bürgerbegehren gestartet

Wir haben heute die Sammlung von Unterschriften für ein Bürgerbegehren gegen Baukolosse auf dem alten Grundschulareal am Bahnhof in Gauting gestartet!

Der große Widerstand gegen die geplante Bebauung  des alten Grundschulareals am Bahnhofplatz  auf der Bürgerversammlung am 20.11.207 in Gauting hat deutlich gezeigt, dass es lohnt, sich für ein lebenswertes Gauting einzusetzen!

Nach unseren Informationen wurde der erste Entwurf des Investors mit großer Mehrheit vom Gemeinderat angenommen, da er der beste von drei Bieterangeboten war. Und weil versichert wurde, dass die Anforderungen der Gemeinde im Laufe der weiteren Planung berücksichtigt werden. Dem war aber nicht so. Daher verringerte sich auch die Zustimmung im Gemeinderat, als am 7.11.2017 die Auslegung des Bebauungsplanes entschieden wurde.

Durch Einwendungen der Bürger eine  grundsätzliche Überarbeitung des Bebauungsplanes zu bewirken, ist nach den Aussagen von Frau Dr. Kössinger auf der Bürgerversammlung nicht zu erwarten. Unser einziger Weg ist daher leider ein Bürgerbegehren auf Durchführung eines Bürgerentscheids. Nur so ist es möglich, dass wir Gemeindebürger wirklich Einfluss auf die Gestaltung gewinnen.

Uns geht es mit diesem Bürgerbegehren absolut nicht darum, wie von Vielen befürchtet,  eine zeitnahe Bebauung  auf dem alten Grundschulareal zu blockieren.

Wir sind überzeugt, dass sich durch eine kreativere Gestaltung der Bebauung auf dem Grundstück sowohl die Wünsche der Gemeinde als auch die Interessen von Investoren weitgehend erfüllen lassen.

Wir wollen erreichen, dass sich die Bebauung des alten Grundschulareals in ein Gesamtkonzept für die städtebauliche Entwicklung von Gauting integrieren lässt und nicht durch einen Baukoloss ein unverträglicher Maßstab für die künftige Bebauung gesetzt wird.

Die vorliegende Planung in „günstiger Standardarchitektur“  sieht vor, dass die 5-geschossigen Gebäude direkt bis zum Bürgersteig gebaut werden.  Wir wünschen uns moderne Architektur, die z. B. durch ein Zurücksetzen der Front oder eine terrassenartige Bebauung,  dem Bahnhofsplatz Raum gibt und sich mit der umgebenden Bebauung  zu einem attraktiven Ortseingang verbinden lässt.

Daher unterstützen Sie uns und befürworten mit Ihrer Unterschrift,
dass die Verabschiedung des ausgelegten Bebauungsplans (Nr. 182/GAUTING) für das alte Grundschulareal an der Bahnhofstrasse sowie die 46. Änderung des Flächennutzungsplans nicht durchgeführt und diese derzeitig vorliegende Planung nicht weiter verfolgt wird.

Wir brauchen ca. 2.000 Unterschriften, damit ein Bürgerentscheid durchgeführt werden kann.
Die Auslegungsfrist für den Bebauungsplan läuft bis zum 18. Dezember 2017. Bis dahin werden wir so oft wie möglich an verschiedenen Standorten im Gemeindegebiet Unterschriften sammeln.

Bitte unterstützen Sie dieses Bürgerbegehren durch Ihre Unterschrift!

Machen Sie mit!


19.11.2017

Keine Baukolosse an zentralen Plätzen in Gauting!

Mit Entsetzen haben wir den Baderhof an der Würmbrücke entstehen sehen. Dieser Baukoloss passt durch seine Dimensionen und den Baustil überhaupt nicht in seine Umgebung.

Der Gemeinderat ist offensichtlich auf dem Weg, unseren Ort zur gesichtslosen Stadt zu verändern:

Im Galoppverfahren hat die Gemeinde einen weiteren Baukoloss auf dem alten Grundschulareal am Bahnhof in Planung.

Der Bebauungsplan macht deutlich, dass die Bebauung bezogen auf die Umgebung völlig überdimensioniert ist. Und zwar sowohl in der 5-geschossigen Höhe als auch  im Umfang der drei Wohntürme für 60 Wohnungen (davon nur 4 preisgebundene) und dem großflächigen Einzelhandel. Geplant ist ein großer Supermarkt als Vollsortimenter auf 1.350m² und ein Drogeriemarkt  mit 600m².

Damit es möglichst schnell gehen kann, hat man das Grundstück aus einem bereits in Auftrag gegebenen Integrierten Städtebaulichen EntwicklungsKonzept (ISEK) für die Bahnhofsumgebung herausgenommen. Wir befürchten, dass dieser Baukoloss dadurch zum Präzedenzfall für das gesamte Bahnhofsquartier wird (vielleicht ja werden soll?) und damit maßgeblichen Einfluss auf die städtebauliche Entwicklung von Gauting haben wird.

Aber es ist dieses Mal noch nicht zu spät: Der Bebauungsplan ist noch nicht rechtskräftig!

Als Bebauungsplan im Verfahren muss dieser zur Beteiligung der Öffentlichkeit vor der endgültigen Entscheidung ausgelegt werden. Sie finden die Planungsunterlagen vom 17.11.-18.12.2017 auf der Homepage der Gemeinde. Außerdem werden sie im Rathaus ausgelegt.
Zu allen bis zum Fristende schriftlich eingereichten Stellungnahmen muss die Gemeinde eine Stellungnahme abgeben.

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